Dem Samariterstift Altdorf wurde das „Qualitätssiegel für Pflegeheime“ zum ersten Mal verliehen. Das unabhängige Institut für Qualitätskennzeichnung von so-zialen Dienstleistungen (IQD) mit Sitz in Leonberg wurde beauftragt, die beratenden Audits sowie die Bewohner-, Angehörigen- und Mitarbeitendenbefragung durchzu-führen.
„Unseren Qualitätsanforderungen liegen insbesondere die Wünsche und Bedürf-nisse der Bewohner zu Grunde, aber auch aktuelle Erkenntnisse in der Pflege und Betreuung. Diese sind Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualitätskriterien“, so IQD-Geschäftsführer Gregor Vogelmann.
Im Rahmen der Begehung im Samariterstift Altdorf wurde die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner in den Hausgemeinschaften wahrgenommen.
Zu beobachten war, dass das Personal große Anstrengungen unternommen hat, die Bewohner zu mobilisieren. Positiv fiel auf, dass viele Bewohnerinnen und Bewoh-ner, auch die hoch Pflegebedürftigen und demenziell Erkrankten, am Tagesge-schehen so weit wie möglich teilnehmen. Vogelmann hob insbesondere hervor, dass durch das breite Angebot im Rahmen der sozialen Betreuung den Bewohnern viel Abwechslung und eine gezielte Tagesstruktur geboten wird.
Der IQD-Pflegesachverständige Christoph Wagner bescheinigte der Einrichtung, dass die Bewohner eine individuelle Pflege und Betreuung erhalten und diese nachweislich in der Pflegedokumentation dargestellt wird. Die eingesehenen Pfle-gedokumentationen spiegelten eine hohe Systematik in der Pflege und Betreuung wider, was auf eine fundierte Fachlichkeit schließen lässt.
Gregor Vogelmann wies auch auf das Ergebnis der Bewohner-, Angehörigen- und Mitarbeitendenbefragung hin. So bejahten alle Befragten, dass der Umgangston zwischen den Mitarbeitenden und Bewohnern freundlich und höflich ist. Zudem erhielt sowohl die Aussage „Ich fühle mich hier sicher“ als auch die Aussage „Insge-samt gesehen fühle ich mich hier wohl“ eine Zustimmung von hundert Prozent.
Die Mitarbeitendenbefragung zeigt ebenso eine hohe Zufriedenheit. So bestätigten 93 Prozent „Ich kann im Rahmen meiner Zuständigkeiten selbstständig handeln und entscheiden“ und die Aussage „Alles in allem betrachtet gefällt mir meine Tätig-keit gut“ erhielt ebenfalls eine Zustimmung von 93 Prozent.
„Das sind klasse Ergebnisse. Darauf können Sie mit Ihrem Team stolz sein!“, so Vo-gelmann in der Schlussbesprechung nach Beendigung der Prüfung gegenüber Hausleitung Nicole Szameitat-Schramm, der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Ewa Walter-Ciura, Teamleitung Jasmine Jandausch, der Leiterin der Tagespflege Nicole Meyer, Hauswirtschaftsleitung Monika Mayer und Qualitätskoordinatorin Yagmur Bas.
