Es war ein eher unspektakulärer Moment, aber einer voller Bedeutung, als Jörg Sautter, Niederlassungsleiter der DEKRA Reutlingen, am Dienstagmorgen einen Scheck über 3.000 Euro an das Alb-Hospiz überreichte. Sabine Schelkle, Haus- und Pflegedienstleiterin des Hospizes, sowie Nicole Breitling, Vorsitzende des Sprecherkreises Münsinger Alb und Hospiz-Stiftung - Zeit für Menschen, nahmen die Spende entgegen. Für Sautter war dieser Schritt mehr als eine Entscheidung über ein Budget. „Seit Jahren hatte ich den Gedanken, auf Geschenke für Kunden zu verzichten“, sagt er. Zum einen des Nachhaltigkeitsgedanken wegen, und zum anderen, um das Geld da einzusetzen, wo es wirklich gebraucht wird. Für das Alb-Hospiz kommt die Hilfe zur richtigen Zeit. Denn rund fünf Prozent der jährlichen Kosten müssen über Spenden gedeckt werden, weil Hospize von den Krankenkassen lediglich 95 Prozent der Kosten für die Versorgung der Hospizgäste erstattet bekommen.
Das Foto zeigt (von links) Sabine Schelkle, Jörg Sautter und Nicole Breitling bei der Scheckübergabe.
