Besuch der Narrenmesse

Ungewohnte Klänge läuteten am vergangenen Sonntag in der evangelischen Kirche in Dettenhausen den Gottesdienst ein: der satte Klang von den Schellen der Hästräger. Denn die freien Narren Dettenhausen feierten am Sonntag ihr 30-jähriges Jubiläum mit einem großen Umzug und starteten am Morgen mit Gottes Segen in diesen ereignisreichen Tag.

Auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Haus im Park in Dettenhausen kamen in den Genuss dieses ganz besonderen Ereignisses. Die vereinten Kräfte von Angehörigen, Kolleginnen von der Pflege, Betreuung und Ehrenamtlichen sorgten dafür, dass die sie rechtzeitig in warmer Winterkleidung bereit waren, dann in Kleinbus und Rollstuhltransport losfuhren, um pünktlich in der ersten Reihe der Kirche Platz zu nehmen.
Pfarrerehepaar Kreuser hatte zusammen mit den Narren einen fröhlichen Gottesdienst vorbereitet. 

Was ist so schön an der Fasnet? Was bedeutet sie für die Narren? Im Gespräch mit Pfarrerin Kreuser erklärten eine Ranzabufferin und ein Gerschdakend, wie sie Fasnet erleben und wie wichtig es ihnen auch ist, am sozialen Leben im „Flecka“ teilzunehmen. „Fasnet ist Gemeinschaft, ein Gefühl und Tradition“, sind Sabrina und Tobi überzeugt. „Fasnet steht für Spaß und Freude, es darf jeder sein wer und wie er ist und es ist völlig egal, woher er kommt“, erläuterten die beiden. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Haus im Park dürfen dies jedes Jahr selbst erleben, wenn die Narren am Schmotzige im Haus im Park zusammen feiern. 

In der lockeren, mit Scherzen gespickten Predigt griff das Pfarrerpaar das Grundthema Gemeinschaft wieder auf und stellte es in den Kontext: Spielerisches und Freude gehörten zum Weltenplan Gottes einfach dazu. Die Narrensamen trugen danach noch rührende Fürbitten vor. Der Posaunenchor begleitete die Lieder, sogar einen spontanen Kanon sangen alle zusammen. Die Bewohnerinnen und Bewohner waren begeistert. 

 

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