Samariterstift Zuffenhausen

Die alte Pflegeeinrichtung an der Markgröninger Straße 39 in Zuffenhausen wird durch einen Neubau ersetzt.
Die Neueröffnung soll spätestens Anfang 2023 erfolgen.

Eröffnet worden war das alte Seniorenheim an der Markgröninger Straße 39 im Jahr 1967, damals noch unter dem Namen „Haus am Bühl“. 1971 ging die Einrichtung vollständig an die Samariterstiftung über. Von 1987 bis 1991 gab es einen großen Umbau im laufenden Betrieb. Mit der Sanierung war damals auch die Umstellung zum Pflegeheim vollzogen worden.

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90 Plätze hatte das Samariterstift zuletzt. Rund 60 Bewohner nahmen das Angebot an, übergangsweise in das Samariterstift am Rathaus in Leonberg zu ziehen. Die restlichen Bewohner fanden in anderen Pflegeeinrichtungen oder privat einen Platz. Mit umgezogen nach Leonberg sind auch etwa 75 Mitarbeiter. Wenn sie möchten, können sie ebenso wie die Senioren wieder zurück nach Zuffenhausen kommen.

Neueröffnung spätestens Anfang 2023

Spätestens Anfang 2023 soll die Einrichtung an der Markgröninger Straße wieder öffnen. Dann wird es dort 93 Plätze geben. Und auch wieder einen großen Garten – der war nämlich bei den Bewohnern besonders beliebt. Zudem sind kleine Wohnungen geplant, in denen Auszubildende oder junge Menschen untergebracht werden, die ihren Bundesfreiwilligendienst leisten. Auch eine Begegnungsstätte ist für den Neubau angedacht.

Enstehung Samariterstift Zuffenhausen

Stand März 2021

Herzenssache für die Bauherrin

Samariterstiftung baut neues Haus in Zuffenhausen – das Vorhaben kommt gut voran

Noch ist es einfach eine Baustelle, doch mit etwas Fantasie lässt sich erahnen, was in Zuffenhausen für ein neues Haus entstehen wird.

Hier ist ein Video zum Aktuellen Stand:


Von der Kubatur genau gleich wie das alte Samariterstift, allerdings jetzt dann aus einem Guss und alles in „Neu“. Viel Wert wird daraufgelegt, dass der beliebte und belebte Garten rund um das Samariterstift, eine Besonderheit mitten in der Stadt, genau gleich schön wieder eingerichtet wird. Er wird sogar um den beschützten Bereich erweitert, indem dann künftig Menschen mit demenzieller Erkrankung wandeln können, ohne Gefahr zu laufen, verloren zu gehen. Menschen, die demenziell beeinträchtigt sind, haben einen extremen Bewegungsdrang, den sie nur schwer kontrollieren können. Doch bis sie ihren Garten haben dauert es noch.

„Den Standort Zuffenhausen so zu erhalten wie er war, nur eben jetzt ganz neu, ist schon etwas sehr Besonderes und für uns eine Herzenssache“

sagt Sixten Schoo zuständig für das technische Projektcontrolling.

Bis vergangenen November waren alle Abbrucharbeiten abgeschlossen. Inzwischen ist die Decke des Untergeschosses über der Tiefgarage eingezogen. Übrigens geht dieses Untergeschoss lediglich bis an den Hang ran, in den das Samariterstift eingebaut wird. Die Regelgeschosse beginnen deswegen erst nach der Decke über dem Erdgeschoss. Der ambitionierte Plan sieht vor, dass jeden Monat eine weitere Geschossdecke fertig wird. Diese strenge Planung muss sein, damit im November dieses Jahres der Rohbau soweit steht, damit mit den Ausbau begonnen werden kann.
 

Geplant ist, dass trotz laufendem Rohbau, Anfang Juni zunächst die Fenster bemustert und anschließend eingebaut werden. Lediglich zehn Tage konnte in den vergangenen Monaten wegen eisiger Temperaturen nicht gearbeitet werden. Bei unter minus fünf Grad sollte auf Betonarbeiten verzichtet werden. In den Neubau werden Fertignasszellen verbaut. Die Bäder sind bereits bemustert und werden aktuell gefertigt. Ab dem ersten Obergeschoss werden diese bereits im Rohbau eingebaut.

Die verschiedenen Gewerke werden jeweils von Spezialisten ausgeführt. Die Abbruch- und Spezialtiefbauaufgaben hat die Firma Fischer aus Weilheim ausgeführt. Rohbau und Ausbau liegt in den Händen des Unternehmens Gottlob Rommel aus Stuttgart. Die Architekten Hähnig und Gemmeke aus Tübingen sind planerisch aktiv. Das technische Projektcontrolling hat Sixten Schoo, Baureferat der Samariterstiftung übernommen, die auch Bauherrin ist. Heizung, Lüftung und Sanitär führen die SK Ingenieure aus Großbettlingen aus. Die Elektroplanungen obliegen Ehreiser aus Horb-Thalheim. Um die Tragwerkplanung kümmert sich das Ingenieurbüro Trompert aus Stuttgart.

Stand Dezember 2020

Der anfang ist gemacht

Jetzt wird das Samariterstift Zuffenhausen ein neues Gesicht und gewissermaßen auch einen neuen Körper bekommen.

Denn in diesen Tagen ist unter coronagerechten Sicherheitsmaßnahmen der erste Spatenstich gesetzt worden.

Ein kleines Video des Spatenstiches finden Sie hier:

2017 war das Zuffenhäuser Samariterstift 50 Jahre alt geworden. Jetzt wird es für die kommenden 50 Jahre neu aufgestellt.

Denn in einer der derzeit größten Baugruben Zuffenhausens entsteht ein völlig neues Haus.
„Es wird die Königsdisziplin“, versicherte Pfarrer Frank Wößner, Vorstandsvorsitzender in seinen Grußworten beim Spatenstich. Der Neubau sei eine „große Aufgabe“ der allerdings mit Zuversicht begegnete werde. Wößner hob in seinen Worten hervor, dass die Samariterstiftung ein ‚standorttreuer‘ Träger sei. Sein Wunsch: „Das Haus möge Heimat für jene Menschen werden, die Hilfe brauchen.“
Saliou Gueye, Zuffenhausens Bezirksvorsteher sagte: „Wir freuen uns, dass das Haus nicht auf der grünen Wiese sondern mitten in Zuffenhausen entsteht.“ Er verwies auf den demographischen Wandel in der Bevölkerung und stellte klar, dass ein Generationenmix und ein gemeinschaftliches leben im Quartier wichtig sind. Grußworte gab es auch von Architekt Gemmeke. Und Sarah Schindler, Pfarrerin sprach ein Segensgebet für das neue Haus.

Stand September 2020

Samariterstift Zuffenhausen abgerissen

Die Pflegeeinrichtung an der Markgröninger Straße 39 in Zuffenhausen wird durch einen Neubau ersetzt. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei 18 bis 19 Millionen Euro. Die Neueröffnung soll spätestens Anfang 2023 erfolgen.

Zuffenhausen – Baggerschaufeln fressen sich in Gebäudefassaden, das Geräusch von Presslufthämmern hängt in der Luft, schwere Lastwagen rangieren durch eine enge Zufahrt: Zwischen der Markgröninger Straße und der Unterländer Straße geht es momentan hoch her. Das Samariterstift wird abgerissen, es soll durch einen Neubau an gleicher Stelle ersetzt werden. Die Baustelle ist zwar recht groß, von außen aber kaum einsehbar, da sie nur über eine schmale Einfahrt verfügt und von anderen Häusern umgeben ist.

18 bis 19 Millionen Euro Gesamtkosten

„Es gibt sehr hohe Anforderungen an die beteiligten Baufirmen“, sagt Eberhard Goll, Vorstandsmitglied für den Geschäftsbereich Altenhilfe und Pflege bei der Samariterstiftung. Das Gelände sei sehr eng, auch ein Hang müsse abgestützt werden. Trotz der schwierigen Situation vor Ort laufe momentan alles nach Plan. Das war nicht immer so: Im Vorfeld hatte es einige Probleme und Verzögerungen gegeben, nicht zuletzt baurechtlich gab es die eine oder andere Hürde zu überwinden. Und die Kosten sind in den vergangenen Jahren deutlich in die Höhe gegangen. Laut Goll müssen 18 bis 19 Millionen Euro in das Projekt gesteckt werden.

Eröffnet worden war das Seniorenheim an der Markgröninger Straße 39 im Jahr 1967, damals noch unter dem Namen „Haus am Bühl“. 1971 ging die Einrichtung vollständig an die Samariterstiftung über. Von 1987 bis 1991 gab es einen großen Umbau im laufenden Betrieb. Mit der Sanierung war damals auch die Umstellung zum Pflegeheim vollzogen worden.

90 Plätze hatte das Samariterstift zuletzt. Rund 60 Bewohner nahmen das Angebot an, interimsweise in einen Neubau der Samariterstiftung nach Leonberg zu ziehen. Die restlichen Bewohner fanden laut Goll in anderen Pflegeeinrichtungen oder privat einen Platz. Mit umgezogen nach Leonberg sind auch etwa 75 Mitarbeiter. Wenn sie möchten, können sie ebenso wie die Senioren wieder zurück nach Zuffenhausen kommen.

Neueröffnung spätestens Anfang 2023

Spätestens Anfang 2023 soll die Einrichtung an der Markgröninger Straße wieder öffnen. Dann wird es dort 93 Plätze geben. Und auch wieder einen großen Garten – der war nämlich bei den Bewohnern besonders beliebt. Zudem sind kleine Wohnungen geplant, in denen Auszubildende oder junge Menschen untergebracht werden, die ihren Bundesfreiwilligendienst leisten. Auch eine Begegnungsstätte ist für den Neubau angedacht.

Mit besonderem Interesse verfolgt Winfried Schweikart die Arbeiten. Der Heimatforscher ist auf der Suche nach dem Grundstein des Gebäudes. Dieser war seinerzeit in die Rückwand des Speisesaals eingemauert worden. In der Kassette aus Kupfer befinden sich Urkunden und diverse Zeitdokumente.

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