Virus: Informationen für Angehörige

Zwischen Sehnsucht und Sorge 

Besuchsverbot aufgehoben - Regelungen in Kraft

Wir freuen uns sehr, dass sich die Lage zunehmend entspannt und Kontakte zu Ihren Angehörigen immer mehr möglich sind. Die Situation ist ja für alle sehr, sehr belastend. 
In den nächsten Wochen sind wir nun in einer gemeinsamen Verantwortung. Es gilt viele Begegnungen zu ermöglichen und gleichzeitig Sicherheit für Ihre Angehörigen zu gewährleisten. Für die Besuche Ihrer Angehörigen gibt es in den Häusern im Detail je nach Situation vor Ort unterschiedliche Regelungen. 
Allgemein gelten als Möglichkeiten
  • Ausdrucken und Weiterleiten von Nachrichten an Bewohner, die per Mail in der Verwaltung ankommen 
  • Reservierter Telefonapparat für Angehörigenanrufe
  • WhatsApp Bildtelefonie über Tablet mit Zeitreservierung
  • Geplante „Zaungespräche“ mit Abstand 
  • „Fensterln“ vom Fußweg ums Haus mit Bewohnern in ihrem Zimmer
  • Treffs nach Absprache 1 Angehörige und 1 Bewohner auf den Bänken im Freibereich vor dem Haus mit MNS und Abstand. Dabei sind durch die Größe des Bereichs in der Regel problemlos mehrere Gruppen gleichzeitig möglich, evtl. mit kleinem Spaziergang ums Haus. Wenn dabei der Abstand nicht eingehalten werden kann, beide Personen mit Mund-Nasen-Schutz.
  •  Geplante Treffs in einem Gruppenraum am Tischsetting mit Abstand und MNS. 
  • Zugang für Besucher von außen über die Terrassentüren, Bewohner werden von innen dazu gebracht. 

Regelungen ab 18. Mai: 

  • Alle Möbel werden nach dem Besuch von den Mitarbeitenden, die den/die Bewohner/in abholen, desinfiziert. Im Besuchsraum ist Desinfektionsmittel für die Händedesinfektion und Einmal - MNS vorhanden. 
  • Die Besucher sind gebeten, eigenen MNS mitzubringen. 
  • Alle Besucher erhalten das „Informationsblatt Besuchsmöglichkeiten“ mit Hygieneregeln zum Unterschreiben. Die Besuchszeiten sind i.d.R. von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr und von 14 Uhr bis 16.30 Uhr. Bei Bedarf und nach Rücksprache werden auch andere Zeiten ermöglicht, allerdings nicht während der Essenszeiten. Übliche Dauer der Besuche eine halbe Stunde. 
  • Die Anmeldung zu den Besuchen sind weiter erforderlich. 
  • Besuche in Bewohnerzimmern werden nur in Ausnahmefällen zugelassen. 
  • Es dürfen bettlägerige und sterbende Bewohner auch im Zimmer besucht werden. In diesen Fällen werden die Besucher explizit in die richtige Handhabung von PSA, richtige Händedesinfektion und weitere Hygieneregeln eingewiesen. 
  • Die vom Ministerium angestrebte einmalige tägliche Besuchsmöglichkeit für jede/n Bewohnerin können wir bei allem Bemühen i.d.R. unter den gegebenen Bedingungen leider nicht erfüllen.

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Ausgehverbot: das ist aufgehoben. Bewohner/innen dürfen die Einrichtung auch ohne triftigen Grund verlassen. Zum Schutz aller müssen wir diese Möglichkeit sensibel umsetzen, d.h. 

  1. Hinausgehen und zurückkommen muss dem Team gemeldet werden.
  2. Bewohner/in ist alleine oder maximal mit einer weiteren Person unterwegs (1:1). In diesem Fall muss der Abstand eingehalten oder (falls dies nicht möglich ist) von beiden Mund-Nasen-Schutz getragen werden.  
  3. Nach der Rückkehr werden die Hände sofort gründlich desinfiziert. 
  4. In der Verordnung heißt es zudem: Bewohner/innen, die das Haus verlassen, müssen im Anschluss für 14 Tage IM HAUS Mund-Nasen-Schutz tragen, außer wenn medizinische oder andere Gründe dagegensprechen. 

Sie sehen, dass diese Veränderung mit einigen Auflagen und Mühen verbunden ist und sich erst einspielen muss.  

  • Für Besuche und Spaziergänge melden Sie sich bitte per Email oder telefonisch an
  • Sollten Sie die Bewohnerin / den Bewohner mit ins häusliche Umfeld nehmen wollen, gelten noch extra Regeln (= dort dürfen sich maximal vier Personen sich aufhalten) Es bleiben bewegte Zeiten und wir versuchen gemeinsam das Beste daraus zu machen! 

 

Öffnung der Tagespflegen: wird Mitte Juni möglich sein.

Je nach Situation vor Ort wird es unterschiedliche Regelungen geben. Soweit möglich werden die Angehörigen informiert. Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Problemen direkt an die jeweiligen Tagespflegen. Die Kontaktdaten finden Sie auf den jeweiligen Seiten in diesem Internetauftritt.  

Für alle Betroffenen in und außerhalb unserer Häuser und Einrichtungen ist das eine sehr schwere Situation. Unsere Mitarbeiter/innen sind nach Kräften bemüht zu informieren und bei Fragen telefonisch und per E-Mail zur antworten. 

Darüber hinaus finden Sie auch Rat bei

  • Telefonseelsorge/Onlineseelsorge Telefonseelsorge oder 0800/111 0 111 und 0800/111 222) oder
  • bei Ihrem Pfarramt in der Nähe. Das Pfarramt mit Telefonnummer finden Sie hier