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23.04.20 - Kategorie: Samariterstift Grafeneck, Behindertenhilfe Ostalb, Neues aus der Samariterstiftung

Die Sicherheit ist weg


Psychisch erkrankte Menschen in der Eingliederungshilfe brauchen in der Krise besonderen Schutz 

In Zeiten von Corona geht es vielen Menschen schlecht. Doch einige Menschen haben noch ganz besondere Probleme mit dem Virus. In den Einrichtungen der Samariterstiftung leben rund 650 Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen in Wohnstätten, im Betreuten Wohnen oder in ähnlichen Wohnverhältnissen und 900 Menschen sind in Werkstätten für Menschen mit Behinderung beschäftigt. Seit mehr als einem Monat sind diese wegen der Ausbreitung des weltweit aktiven Virus geschlossen. Das hat weitreichende Folgen.

„Die Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen brauchen feste Strukturen und verlässliche Lebens- und Arbeitsbedingungen“, sagt Wolfgang Bleher, Referent für Eingliederungshilfe bei der Samariterstiftung. All die stützenden Größen sind für viele von ihnen in diesen Tagen weggefallen. „Wenn Menschen, die bereits in der zweiten Woche im Homeoffice arbeiten schon über mangelnde Ansprache stöhnen, wie muss es dann erst Menschen gehen, die psychisch krank sind“, fragt er sich und die Gesellschaft. Auch die Fachverbände für Menschen mit Behinderung setzen sich mit Nachdruck dafür ein, dass bei den aktuellen Entwicklungen und den getroffenen Schutzmaßnahmen Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung besonders geschützt und trotzdem ausreichend begleitet werden können. 

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