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19.07.19 - Kategorie: Samariterstift Ammerbuch, Neues aus der Samariterstiftung

Samariterstift und Gemeinschaftsschule Ammerbuch im Dialog


Im Juni konnten vier Schüler von der neuen Gemeinschaftsschule (GMS) in Ammerbuch ihr zweitägiges Praktikum im Samariterstift absolvieren. Dabei bekamen die Jugendlichen einen tiefen Einblick in die verantwortungsvolle Arbeit der Betreuungs- und Pflegefachkräfte, denn so berichtet Justin Bahlinger aus Kayh, dass es ihm zwar viel Spaß gemacht hat, er aber auch eine andere Sichtweise von manchen Dingen bekommen hat. „Ältere und kranke Menschen haben natürlich auch eine gewisse Last zu tragen. Trotzdem haben wir viel gelacht, denn die Senioren waren beim Spiel mit den frisch aufgeblasenen Luftballons echt fetzig dabei“, erklärt der 14-Jährige. Auch die gleichaltrige Santina Di Renzo hatte großes Interesse an den langen und interessanten Gesprächen mit den Hausbewohnern. „Das war teilweise wie in einem Geschichtsbuch zu lesen, nur viel, viel spannender“, sagte die junge Dame voller Freude.

Theoharris und Arselan hatte es hingegen das Spiel „Mensch ärgere dich nicht“ angetan. „Wir hätten niemals gedacht, dass die zwei Tage auch so lustig werden könnten“, erklärten die Schüler mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Vor allem auch deshalb, weil die trickreichen Seniorinnen immer wieder zu „schummeln“ versuchten. Natürlich ist den „Vieren“ aufgefallen, dass es im Haus auch weniger glückliche Menschen gab, die teilweise nicht alleine essen konnten oder sehr schweigsam und teilweise mit den Gedanken abwesend waren. Das machte die Schülergruppe allesamt nachdenklich und vereinzelt auch betroffen.

Sandra Zanker von der Betreuung findet die gemeinsame Zeit von Jung und Alt eine schöne und sinnvolle Geste, wovon zweifelsfrei beide Generationen lernen und gleichzeitig profitieren können. Auch die neue und von ihr initiierte Kooperation mit der Gemeinschaftsschule (GMS) in Ammerbuch und dem Samariterstift hält die Teamleiterin für einen Schritt in die richtige Richtung zu einem verständnisvolleren Miteinander. „Besonders freue ich mich auf den weiteren Besuch von 30 Schülern und Lehrern Mitte Juli, denn hier wollen die Lehrkräfte mit ihren Jugendlichen einen tollen Brunch für die Senioren kreieren“, so die Betreuerin.