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13.02.19 - Kategorie: Neues aus der Samariterstiftung

Beide Seiten profitieren: Pflegende und Gepflegte


Sechs Einrichtungen der Samariterstiftung starten mit dem Pilotprojekt „Kinästhetik“ - Große Investitionen in die Zukunft der Pflege 

Der Rücken schmerzt, man fühlt sich ausgelaugt und die Vorstellung, ein Berufsleben lang im Pflegebereich zu arbeiten, knabbert an der Motivation vieler Pflegender. Mobilisation und Transfers sind Schwerstarbeit. Das muss so nicht sein. Einrichtungen der Samariterstiftung erproben in den nächsten beiden Jahren in Pilotprojekten den Wechsel vom Behandlungsparadigma zum Lern- und Entwicklungsparadigma. Kinästhetik ist das „Zauberwort“, das Pflegekräften und zu pflegenden Menschen neue Bewegungsspielräume schafft. Leitungspersonen und ausgewählte Pflegefachkräfte aus den Pilotprojekten haben jetzt an zwei Tagen im Kloster Neresheim den Einstieg in die „nachhaltige Pflege durch Kinästhetik hautnah erfahren und festgestellt, dass dieser Weg dann zum Erfolg führt, wenn Pflegekräfte sensibel auf die eigene Bewegung achten und lernen zu erkennen, welche Form der Unterstützung der zu Pflegende in der jeweiligen Situation braucht. Da helfen eingespielte Standards nicht immer weiter. Pflege ist keine Umsetzung von Alltagsroutine oder das Behandeln von Defiziten, sondern eine anspruchsvolle Dienstleistung, die nur in enger Interaktion zwischen Pflegenden und Gepflegten erbracht werden kann. Das braucht die stete Kompetenzentwicklung. Ein Weg, den die Samariterstiftung künftig konsequent gehen will und der jetzt in einem Pilotprojekt in sechs Einrichtungen vorbereitet wird. 

Den restlichen Artikel finden Sie im Anhang als PDF.