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09.10.18 - Kategorie: Samariterstift Aalen

Die Aktion „Ich blüh auf“ hat jetzt einen eigenen Schokoriegel


Die Nabu-Aktion „Ich blüh auf“, die in Ellwangen für mehr Platz für Insekten wirbt, wird kulinarisch. Zusammen mit dem Café Samocca und der Samariterstiftung in Aalen ist ein süßes Projekt aus der Taufe gehoben worden: der Ich-blüh’-auf-Schmatz.

In der Heidenheimer Schokoladenmanufaktur des Café Samocca wurde die Sonderedition kreiert. Die Idee dazu hatte Eva Stengel, die damit bei Edelina Braun und Sabine Eberhardt, bei Samocca Hauswirtschaftsleiterin und Produktmanagerin, sofort auf Begeisterung stieß. Das hübsche Verpackungsdesign im Kampagnenlook ist die Kreation von Naub-Mitglied Robert Krämer.

Das Besondere am „ Ich-blüh-auf- Schmatz“: Es blüht auf feinster Schokolade. Der Schokoriegel ist bestreut mit getrockneten Bio-Wildblumen. Er besteht aus einer Vollmilch- und eine Zartbitter-Lage.

Produkton in der Samocca-Schokoladenmanufaktur

Produziert wird die „Schmatz“-Kollektion in der Samocca-Schokoladenmanufaktur in Oberkochen, in der Menschen mit einer Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Hier arbeiten drei Mitarbeiterinnen in der Fertigung. Verpackt wird in der Werkstatt in Aalen an Hochbrücke. Und vertrieben wird die Sonderedition ab sofort in den Samocca-Cafés in Aalen, Schwäbisch-Gmünd und voraussichtlich auch in Schwäbisch-Hall. Weitere Verkaufsstellen auch in Ellwangen sollen noch gewonnen werden. „Wir möchten, dass das Thema Insekten- und Vogelschutz in aller Munde ist“, sagt Hariolf Löffelad, Vorsitzender vom Nabu- Ellwangen. Überall da, wo es den „Schmatz“ zu kaufen gibt, wird auch der Info-Flyer zur Kampagne verteilt. In diesen finden sich leicht umsetzbare Tipps zu allem, was man bereits auch im Kleinen für den so dringend notwendigen Schutz von Bienen, Schmetterlingen und Co. tun kann.

Für das kommende Frühjahr ist eine weitere Kooperation mit der Samariter-Stiftung angedacht. Dabei geht es um den Bau fachgerechter Insektenhotels und Nistkästen. Diese würden ebenfalls in der Behindertenwerkstatt umgesetzt – und in den Samocca-Cafés vertrieben.

Eva Stengel freut sich, dass mit dem Café Samocca eine weitere Institution zum Mitmachen bei der Kampagne gewonnen wurde. Jeder einzelne sei gefragt, sich für die inzwischen massive bedrohte Insekten- und Vogelwelt einzusetzen. Noch sei es nicht zu spät.