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21.11.18 - Kategorie: Neues aus der Samariterstiftung, Samariterstift Geislingen+Altenstadt

Ausfahrt der Auszubildenden nach Petersthal


Mit der Pflegeausbildung fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Um den Einstieg ins Berufsleben so gut wie möglich zu gestalten, fand unlängst das erste Mal eine Azubiausfahrt statt. Elf neue Auszubildende hatten die Möglichkeit drei Tage in Petersthal im Allgäu zu verbringen. 

Mit gepackten Koffern gerüstet treffen nachmittags die neuen Auszubildenden im Samariterstift Geislingen ein. Geplant sind „3 Tage Allgäu im Karl-Kässbohrer-Haus“ in Petersthal. Begleitet werden sie von Hausleiter Thomas Franz und Praxisanleiterin Petra Haußmann. Damit auch die Mamas unter den Azubis teilnehmen und die kommenden Tage stressfrei angehen können steht Vorort eine Kinderbetreuung zur Verfügung.  

Nach Ankunft werden sofort die Zimmer in dem ehemaligen Bauernhaus bezogen und die Teilnehmenden treffen sich anschließend zum gemeinsamen Abendessen. Da sich einige untereinander noch gar nicht kennen wird der erste Abend zum Kennenlernen mit Spielen genutzt.

Am nächsten Morgen beginnt nun der „ernste“ Teil der Exkursion. Bestimmte Themenbereiche der Pflegeausbildung, wie Hygieneschulung und Grundpflege, werden gemeinsam erarbeitet.  

Um nachempfinden zu können, wie sich Menschen, die Hilfe brauchen fühlen, sammeln die Azubis Selbsterfahrungen in Form von bestimmten Übungen. Dabei geben sie sich beispielsweise gegenseitig das Essen ein oder werden mit verbundenen Augen geführt. Schnell ist klar: Vertrauen muss in solch einer Situation gegeben sein.  

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, das wunderschöne Allgäu zu erkunden. Einen Ausflug an einen nahegelegenen See bietet sich hierfür an. Am Abend gibt es Spiele, Bewegungsübungen, Gedächtnistraining und anderen Vorschläge wie Aktivierungsangebote gestaltet werden können und auf was zu achten ist. Doch stellt sich schnell heraus, dass diese Art von Spielen auch der jungen Generation gefällt. Der Abend ist geprägt von herzlichem Gelächter und guter Laune.

Der darauffolgende und letzte Tag wird natürlich auch sinnvoll genutzt. In Gruppen setzen sich die Gruppenmitglieder mit Inkontinenzversorgung und aktivierenden Transferübungen auseinander. Nicht zu vergessen ist die Vorstellung des diakonischen Profils, die gemeinsame Erarbeitung unseres Leitbildes, und das Herausfinden der Werte, die uns in unserer Arbeit prägen. Auch für ein teamförderndes Spiel ist noch genug Zeit: alle gemeinsam transportieren Holzklötze und einen Ball mit Seilen um daraus einen Turm aufzubauen. Nur durch Zusammenhalt und Teamarbeit lässt sich dies schlussendlich bewerkstelligen.

Zum Abschluss werden gemeinsam im Stuhlkreis die Programmpunkte der Exkursion reflektiert. Alle sind sich einig: in den vergangenen Tagen wurden die Schwerpunkte der Pflegeausbildung verständlich gemacht. Es wurde veranschaulicht, was gegeben sein muss, sei es außer Fachwissen auch Vertrauen, Geduld oder auch Teamfähigkeit, um in diesem Beruf erfolgreich zu arbeiten. Unterm Strich lässt sich sagen: es war ein voller Erfolg.