Warum immer mehr Senioren in die Sozialhilfe getrieben werden >
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30.05.18 - Kategorie: Pflegeheim Schroth Wolfschlugen, Werkstatt am Neckar

„Ich würde es nochmal machen auch wenn nicht alles leicht war!“


 Dies war das Resümee der insgesamt neun Auszubildenden, die zum Abschlussgespräch ihres Sozialen Projektes in das Autohaus Karl Russ GmbH gekommen waren. Mit ihnen haben sich insgesamt 16 Auszubildende von fünf im Rotary Club Kirchheim-Teck-Nürtingen engagierten mittelständischen Firmen auf die Begegnung mit Menschen eingelassen, die in ihrem Alltag kaum vorkommen. „Ich war noch nie in einem Pflegeheim, so war es für mich wichtig, einiges über das Alter und die Demenz zu lernen“ berichtet ein angehender KFZ Mechatroniker, der im Pflegeheim Schroth der Samariterstiftung an sechs Nachmittagen bei der Betreuung mitwirkte. Die Auszubildenden, die in der Werkstatt am Neckar in Wendlingen das Leben und Arbeiten von Menschen mit chronischer psychischer Erkrankung kennengelernt haben, berichten alle von einem wichtigen Umdenken: „ Ich habe mir vorgenommen, mehr an mich zu denken, denn so eine psychische Erkrankung kann ja jeden treffen!“ Sie bedankten sich alle bei Werkstattleiter Thomas Cwik für die tolle Einführung und Begleitung im Projekt. „Dass da so professionell gearbeitet wird, hätte ich nicht gedacht,“ war durchgängig ihre Rückmeldung. Die Ausbildungsleitung Birgit Russ, Seniorchef Eberhard Russ und Michael Schmid, Vorsitzender des Rotary Clubs waren sich am Ende der Auswertungsrunde mit Zertifikationsübergabe einig mit ihren Auszubildenden, dass das Soziale Lernen „auf jeden Fall eine wichtige Erfahrung ist“ und weitergeführt werden soll.