Spende für neue Liederbücher  >
< Die Dezember-Ausgabe der Hauszeitung ist da
12.12.18 - Kategorie: Samariterstift Obersontheim

Ein Mann – ein Wort

Betriebliche Inklusion ist bei Kärcher normaler Zustand


Gerhard Utz, Beschäftigter der Fränkischen Werkstätten in Obersontheim und tätig am Außenarbeitsplatz bei Kärcher hatte beim Arbeitgeberforum zur inklusiven Fachkräftegewinnung, veranstaltet von der Fachkräfteallianz Rems-Murr-Kreis, dem Kreisjugendring Rems-Murr und der Stiftung Christoph Sonntag, viel zu sagen. Schon im Vorfeld dieser Veranstaltung im Hause Kärcher in Winnenden war mit und über ihn ein Film gedreht worden, der an diesem Abend auf Großleinwand zu sehen war. Dort erzählte er in Überlebensgröße von seinen Erfahrungen , die er am 1. Arbeitsmarkt als Mensch mit Behinderung gemacht hat. Übrigens wurden Menschen wie er an dem Abend nicht Schwerbehinderte sondern Schwerbeschäftigte getauft. Im Gespräch mit dem Kabarettisten und Initiator der gleichnamigen Stiftung Christoph Sonntag, der den Abend moderierte, erzählte Utz, dass er sich wünsche, bis zu seiner Rente bei Kärcher „schaffen“ zu dürfen. Sonntag, nahm ihn und die Kärcher-Verantwortlichen beim Wort. Es scheint, die berufliche Zukunft von Utz ist in trockenen Tüchern. Seitens Kärcher nahm außer Rüdiger Bechstein, Bereichsleiter Personal, auch Melanie Domke, BEM-Managerin, an der Veranstaltung teil (BEM = Betriebliches Eingliederungsmanagement). 

Tatsache ist, dass viele kleine und mittlere Unternehmen aus Handwerk, Industrie und Handel in Baden-Württemberg händeringend nach geeigneten Fachkräften suchen. Der Arbeitsmarkt ist allerdings fast leergefegt. Für Unternehmen und betreibe lohnt es sich deshalb, Menschen eine Chance zu geben, die erst auf den zweiten Blick für diese Beschäftigungen in Frage kommen. Positive Erfahrungen konnten an dem Abend etliche Unternehmen berichten, die seit längerem Inklusion in den betrieblichen Alltag integriert haben. 

Hier finden Sie ein Video über Gerhard Utz und seine Arbeit bei Kärcher.