Aktuelles / Presse

09.07.19 - Neues aus der Samariterstiftung, Dr.-Vöhringer-Heim + Kroatenhof, Samariterstift Ostfildern, Samariterstift am Laiblinspark Pfullingen, Samariterstift Geislingen+Altenstadt, Samariterstift Höfingen, Samariterstift Münsingen

So weit die Beine tragen

Samariterstiftung ist mit Läufern wieder beim 6. AOK Firmenlauf BW-Running dabei

Es hat schon Tradition: Samariterstiftler sind beim AOK Firmenlauf mit am Start. Auch in diesem Jahr starteten etliche Athleten wieder am Stadion Kreuzeiche in Reutlingen um die 4,5-Kilometer-Strecke zu absolvieren. Sie waren eindeutig zu identifizieren in ihrem samaritergrünen T-Shirt. Die Samariterstiftung hat die Anmeldegebühr übernommen. Die Läufer sollten wenigstens 16 Jahre alt sein. Nach erfolgreichem Lauf gab es für alle Sportler kostenlose Finisher-Getränke und eine fetzige „After-Run-Party“ des Veranstalters. Bei bestem Laufwetter kamen insgesamt 1.350 Sportler durchs Ziel. Von der Samariterstiftung haben aus der Hauptverwaltung insgesamt zehn Personen mitgemacht, allen voran Vorstand Dr. Eberhard Goll und Vorstandsvorsitzender Frank Wößner. Aus dem Dr.-Vöhringer-Heim nahm eine Person teil. Vom Samariterstift Ostfildern vier Personen. Vom Samariterstift am Laiblinspark hatten sich neun Personen gemeldet und aus Geislingen drei. Das Samariterstift Höfingen war mit drei Läufern vertreten. Sogar aus Münsingen von der Alb haben sich acht Personen am Lauf beteiligt. 

12.06.19 - Samariterstift Leonberg+Seniorenzentrum Parksee, Neues aus der Samariterstiftung

Helden haben Humor

Visite der ROTE NASEN Clowns in Häusern der Samariterstiftung lässt den Alltag bunter werden 

Die Welt von Egon Schultze* ist klein geworden. Das Pflegebett, der Blick an die Decke seines Einzelzimmers und ab und zu, wenn es ihm besser geht, wenn er die Kraft hat, seine Augen zu öffnen, sieht er ein Stück vom blauen Himmel und die Spitzen grüner Bäume. Seit einem Schlaganfall ist er pflegebedürftig. Mittlerweile wird er palliativ versorgt. Der 88-Jährige, der früher so gern Musik gemacht hat und selbst Hauskonzerte gab, hat sich selbst verloren. Die Krankheit hat ihm viel genommen. Und doch: er ist in seiner Einsamkeit erreichbar. ROTE NASEN Clowns besuchen ihn und andere Bewohnerinnen und Bewohner seit kurzem im Seniorenzentrum am Parksee in Leonberg, ein Haus der Samariterstiftung, und demnächst vielleicht auch in den Häusern in Zuffenhausen und Nufringen. 

Humor ist der Regenschirm der Weisen (Erich Kästner) 


Clowns in der Pflege, in den Zimmern von demenziell erkrankten Menschen, zu Besuch bei Bewohnern einer Alteneinrichtung, die im Rollstuhl sitzen – wie geht das zusammen? „Wunderbar, denn Lachen ist Ausdruck von Leben. Für den einen Moment, in dem gelacht wird“, sagt Reinhard Horstkotte, künstlerischer Leiter bei ROTE NASEN e.V. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit der Kraft des Humors zu stärken und ihnen in schweren Zeiten neuen Mut und Lebensfreude zu schenken. Erfahrungen mit der Anwendung von Humor im Arbeitsalltag werden seit langem in der Psychotherapie gemacht. Den Weg in das Seniorenzentrum am Parksee in Leonberg findet er dank des Engagements Bosch BKK (Betriebkrankenkasse), die die Clownvisiten für ältere Menschen fördert und dafür einen Rahmenvertrag mit dem Verein ROTE NASEN unterzeichnet hat. 

Das freilich ist nur das strukturelle, das finanzielle Gerüst. Gefüllt ist das Projekt mit Leichtigkeit und Leben. Alle zwei Wochen besuchen „Konschtanze“ und „Babbi“, dienstags zwei Stationen im Haus am Parksee. Sie gehen von Zimmer zu Zimmer und sind niemals ein und dieselben. „Wir wissen nie, was uns erwartet, wenn wir die Tür öffnen“, sagt Konschtanze. Mit ihren weißen Spitzenpumphosen unter dem schillernden grünen Rock, ihrem roten Wams und roten Kringelzöpfen erinnert sie ein wenig an das tapfere Schneiderlein aus dem Grimm’sche Märchen. Schlagfertig wie das ist sie allemal. Reaktionsschnelligkeit, Improvisationstalent und eine große, wenn nicht gar übergroße Portion Einfühlungsvermögen, das braucht sie zusammen mit ihrer Clown-Kollegin. „Wir müssen uns aufeinander verlassen können“, versichert Konschtanze. Sie inszenieren Dialoge, sie spielen sich die Bälle zu und nehmen die Reaktionen, selbst wenn sie noch so klein sind, feinfühlig wahr. 

Den restlichen Artikel finden Sie im Anhang als PDF.

29.05.19 - Tagesklinik im Schlößle, Neues aus der Samariterstiftung

Sommerfest in der Tagesklinik

Wie in jedem Jahr am ersten Freitag im Juli treffen sich auch dieses Jahr ehemalige Patientinnen und Patienten, Angehörige und Freunde, aber auch andere Interessierte zum inzwischen traditionellen Sommerfest der Tagesklinik im Schlößle, einer Einrichtung der Samariterstiftung. Die Begegnung findet statt - bei hoffentlich schönem Wetter - am Freitag, den 05. Juli 2019, von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr. Treffpunkt ist Haus und Garten des Schlößles in Nürtingen-Oberensingen, Stuttgarter Straße 62. Es soll Zeit und Gelegenheit sein für Gespräche, Musik, Sport, Spiel, Essen und Trinken.

23.05.19 - Neues aus der Samariterstiftung

Dank für all die kostbare Zeit

Ein Tag des Dankes für alle Ehrenamtlichen der Samariterstiftung- Pfullingen als Gastgeberin

20.05.19 - Neues aus der Samariterstiftung

17.05.19 - Devap - Initiative Pro Pflegereform hat Infokampagne #NeustartPflege gestartet (DEVAP-Rundschreiben 59/2019)

Parallel zur fachlichen Diskussion hat die Initiative Pro Pflegereform, bei der auch der DEVAP aktiv mitwirkt, anlässlich des Tags der Pflege am 12. Mai 2019 die Infokam-pagne #NeustartPflege für Pflegebedürftige, Angehörige und Mitarbeiter gestartet. Nun wird um Unterstützung der Kampagne gebeten. 

Der geforderte Paradigmenwechsel in der Pflege ist inzwischen in der politischen Diskussion angekommen. Der Sockel-Spitze-Tausch, die Deckelung der Eigenanteile oder die echte Pfle-geteilkaskoversicherung werden bundesweit als die Möglichkeit diskutiert, Pflege für den Einzelnen wieder bezahlbar zu machen. Ziel der Kampagne ist es nun, den Sockel-Spitze-Tausch verständlich zu erklären und die Debatte, um die dringend notwendige Reform, auch mit Betroffenen zu führen und deren Position in die politische Diskussion einzubringen. Im Rahmen der Infokampagne #Neustart-Pflege wurden verschiedene Aktionen gestartet, die gern aktiv unterstützt werden können: 


07.05.19 - Neues aus der Samariterstiftung

Diakonie ruft zur solidarischen Finanzierung der Pflege auf

Am 12. Mai ist internationaler Tag der Pflege

Stuttgart, 9. Mai 2019. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai ruft die Diakonie Württemberg zur gesellschaftlichen Wertschätzung der Pflege auf. „Es muss im Bewusstsein aller verankert sein, dass Pflegekräfte einen unverzichtbaren Dienst leisten und wir diesen Einsatz gemeinschaftlich finanzieren müssen“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vor-standsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Es brauche den gesellschaftlichen Konsens darüber, dass Aufwendungen für mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Zeit für Menschen in der Kranken- und Altenpflege nicht nur zu Lasten der Pflege-bedürftigen gehen dürfen. „Es kann nicht sein, dass jede Tarifsteigerung und jede leichte Verbesserung der Personalsituation in der Pflege nur die Pflegebedürftigen und ihre Angehö-rigen stemmen müssen“, sagt Kaufmann.

06.05.19 - Neues aus der Samariterstiftung

„Netzwerk: Soziales neu gestalten“ (SONG)

Samariterstiftung setzt entscheidende Akzente mit 

Schon seit 2006 beschäftigt sich SONG als Netzwerk mit der Zukunft von Pflege, Versorgung und Teilhabe – und hat mit seinen Ansätzen für Sozialraum- und Quartierskonzepte für wegweisende Impulse gesorgt. Die Entwicklung neuer Wohnformen im Alter gehört ebenso dazu wie die Idee eines lokalen Bürger-Profi-Technik-Mix im Wohnquartier. Das Netzwerk „Soziales neu gestalten“ (SONG) – ein Zusammenschluss mehrerer Akteure aus der deutschen Sozialwirtschaft sucht nach innovativen Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels. Zu den Gründungsmitgliedern des Vereins Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG) e. V. gehören die Bank für Sozialwirtschaft (Köln), die Bertelsmann Stiftung (Gütersloh), die Bremer Heimstiftung, die Evangelische Heimstiftung (Stuttgart), die Evangelisches Johannesstift – Altenhilfe gGmbH (Berlin), das Evangelische Johanneswerk (Bielefeld), das Kuratorium Deutsche Altershilfe (Köln), die Samariterstiftung (Nürtingen), das Sozialwerk St. Georg (Gelsenkirchen), die Stiftung Liebenau (Meckenbeuren) und die Stiftung Pfennigparade (München). 

SONG erforscht die Erfolgsfaktoren und Wirksamkeit von Quartierskonzepten, veröffentlichte in diesem Zusammenhang vielbeachtete Fachbücher, Leitfäden sowie Positionspapiere und veranstaltete Fachtagungen in ganz Deutschland. Dabei machten die Netzwerkpartner insbesondere mit praxiserprobten Konzepten von sich reden. So sammelte man gute Erfahrungen mit innovativen generationsübergreifenden Quartiersprojekten wie den „Lebensräumen für Jung und Alt“ (Stiftung Liebenau), dem „Haus im Viertel“ (Bremer Heimstiftung) und der „Quartiersnahen Versorgung“ (Evangelisches Johanneswerk). 

Qualifizierungen für Arbeit im Quartier 


Darüber hinaus realisierte SONG mehrere Qualifizierungsangebote für die sozialraumorientierte Netzwerkarbeit. In einem trägerübergreifenden Projekt entwickelten die SONG-Partner hierzu innovative und praxisorientierte Lerninhalte. So wurden in den vergangenen Jahren sowohl professionelle Fach- und Führungskräfte geschult als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese tragen nun ihr Know-how in das Quartier – zum Beispiel als Dienstleistungs- und Netzwerkmanager oder als Sozialraumassistenten. 

Sozialraum- und Quartiersorientierung werden zu einem wesentlichen Leitbild in der deutschen Sozialpolitik. Die Frage sei jedoch, wie das generelle politische Bekenntnis flächendeckend praktisch umgesetzt werde. Neben der Fortsetzung der Qualifizierungsarbeit widmet sich SONG verstärkt den notwendigen Rahmenbedingungen in den Bundesländern und Regionen und setzt durch Studien und Modellprojekte Impulse für ausgewählte Fragen der Praxisumsetzung. 

Die neuesten Ansätze der Arbeit von SONG stellt dieses Papier vor (Quelle SONG, April 2019).

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