Pressemeldungen

24.01.13 - Neues aus der Samariterstiftung

Leitungswechsel in der Werkstatt an der Schanz

Fünf Jahre stand er an der Spitze der zum Samariterstift Grafeneck gehörenden Werkstatt an der Schanz, nun begibt er sich in ein neues Aufgabenfeld: Jochen Klaß wird von Freitag, 1. Februar an in der Samariterstiftung für das Controlling und Pflegesatzverhandlungen der diversen Behinderteneinrichtungen zuständig sein. In seinen vergangenen fünf Jahren hat sich viel bewegt. Die Wirtschaftkrise im Jahre 2009 musste gemeistert werden, die auch in der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu weniger Aufträgen von Unternehmen führte. Doch diese Delle konnte schnell aufgefangen werden, die Auftragsbücher sind wieder voll. Die Arbeitsmöglichkeiten der Werkstatt an der Schanz erstrecken sich von einer Biolandwirtschaft, in der unter anderem Wollschweine gezüchtet werden, über die Metallbearbeitung und Elektromontage bis hin zu einfacheren Verpackungstätigkeiten. „Uns sind unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für unsere Beschäftigten sehr wichtig“, so Klaß, „so können wir gewährleisten, dass Menschen mit Behinderungen, die für sie jeweils passende Tätigkeit bekommen und zudem ausreichend Abwechslung im Arbeitsalltag vorhanden ist.“ Als großen Erfolg wertet Klaß, dass es gelungen ist, eine Arbeitsgruppe mit Menschen mit Behinderungen in einem Betrieb in der Region zu etablieren. Das sei „gelebte Inklusion“. Und dass im Dezember die Werkstatt an der Schanz die neuen Qualitätsstandards der Agentur für Arbeit in einem aufwändigen Zertifizierungsprozess gut erreicht habe, zeige, dass man sich auf dem richtigen Weg befinde: „Wir öffnen die Werkstatt hin zu neuen Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen, vergessen darüber jedoch nicht die Personen, die keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt haben.“ 

24.01.13 - Neues aus den Einrichtungen, Behindertenhilfe Ostalb

Viel Geld

Im Mittelpunkt der Föderung durch den Carl-Zeiss-Förderfonds stehen zur Zeit zwei Projekte. Eines davon ist das Samocca in Oberkochen, das als Integrationscafé und Kreativwerkstatt geführt wird. Samocca erhält 140.000,00 Euro, verteilt auf 3 Jahre. Das andere Projekt in der Region ist "explorinho" in Aalen. Insgesamt werden 110 Projekte in Oberkochen, Aalen und Jena mit 500.000.00 Euro unterstützt.

10.01.13 - Behindertenhilfe Ostalb

Der Weg von Wertstoffen

Beim Besuch bei der Firma "Bühler Entsorgungskonzepte" erfuhren die Besucher wie Abfälle zu wieder verwertbaren Produkten umgewandelt werden. Sortieren, Zerkleinern, Pressen, Transportieren sind Hauptaufgaben der Beschäftigten der Firma Bühler. In der Werkstatt am Ipf werden Elektrogeräte für das Entsorgungsunternehmen demontiert. Bei der Betriebsbesichtigung wurde den Beschäftigten der Werkstatt der weitere Verarbeitungsprozess bewusst gemacht.

10.01.13 - Neues aus den Einrichtungen, Behindertenhilfe Ostalb

Samocca in Tübingen

Schokoriegel aus Aalen wurden im Advent in Tübingen bei der Chocolart durch die Tübinger evangelische Schulseelsorge verkauft. Der Verkauf hilft dem „guten Draht“. Schuldekan Hans-Joachim Heese stieß zufällig auf die Aalener Kaffeerösterei „Samocca“, die durch behinderte und psychisch kranke Menschen betreut wird. Sie arbeiten in den „Samocca-Shops“ oder Cafés. Im „guten Draht“ kümmert sich die evangelische Schulseelsorge um Sorgen und Nöte Jugendlicher. Gibt es ein Problem mit Elternhaus, Schule, Mitschülern erfährt die Schulseelsorge davon und sucht nach einer Lösung. Die gute Vernetzung zu Beratungsstellen ist oft hilfreich. Verkauft wurde durch Ehrenamtliche und vor allem von Schüler

10.01.13 - Neues aus den Einrichtungen, Samariterstift am Laiblinspark Pfullingen

„Das war das Schönste heute“

„Das war das Schönste heute“, strahlt eine Bewohnerin bei einer der drei Adventsfeiern im Samariterstift Pfullingen. Sie meint damit „Dein Theater“ aus Stuttgart, das mit dem Drehorgelstück „Ein Kind war geboren“ das Publikum begeisterte. Texte und Lieder aus der Weihnachtszeit regten die Bewohner, Tagesgäste und Angehörige zum Mitsingen an, erfüllten das Haus mit Weihnachtsstimmung.

08.01.13 - Neues aus der Samariterstiftung

Geld für die Küche

Sich’s gut gehen lassen und gleichzeitig anderen Gutes tun – das ist ganz im Sinn der Samariterstiftung. Deshalb ist bei der jüngsten Weihnachtsfeier nicht nur ein buntes, unterhaltsames Programm geboten, sondern auch eine Tombola veranstaltet worden, deren Erlös nach Ecuador geht. 450 Euro hat Vorstandsvorsitzender Frank Wößner in diesen Tagen an die Vorsitzende des Vereins „Hilfe-für-Guasmo“, Karin Grund übergeben. Zum ersten Mal in der Geschichte der Weihnachtsfeiern der Samariterstiftung hat es eine Tombola mit Gewinnen und Nieten gegeben. Jedes Los kostete einen Euro. Großzügig sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Suche nach dem Glück gegangen. Am Ende waren alle Lose restlos verkauft. Mit dem Geld wird die Anschaffung der Lehrküche für die neue Familienbildungsstätte in La Aurora/Guayaquil unterstützt. Dort hat es sich der Kirchheimer Verein, den es bereits seit 25 Jahren gibt, zum Ziel gesetzt, vor allem Mädchen und Frauen Ausbildung zukommen zu lassen. „Wir wollen, dass jedes Mädchen aus den umliegenden ärmlichsten Lebensverhältnissen einen guten Start erhält, um später möglichst selbstständig und unabhängig leben zu können“, sagt Karin Grund. Die ersten Kontakte nach Ecuador sind vor 25 Jahren über die Kirchheimer Firma Graupner entstanden und waren privater Natur. Mittlerweile betreut der Verein „Hilfe-für-Guasmo“ an drei verschiedenen Standorten in Ecuador mit wirklich jedem Cent der Spendengelder und privaten Patenschaften Bildungsprojekte auf dem Weg der Hilfe zur Selbsthilfe.

11.12.12 - Neues aus den Einrichtungen, Samariterstift Grafeneck, Samariterstift Münsingen

Kinderbetreuung nach persönlichen Wünschen

Bis zum Jahr 2030 wird mit 3,4 Millionen Pflegebedürftigen zu rechnen sein, stellt die gemeinnützige Hertie-Stiftung in einem unlängst veröffentlichten Bericht fest und folgert: „Diese Entwicklung wird einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Arbeitswelt haben.“ Mehr denn je werden Fachkräfte in der Pflege gebraucht . Aber die derzeitige Arbeitsmarktsituation macht es schwierig, qualifizierte Mitarbeiterinnen zu finden. Schichtdienst, Nachteinsätze und Feiertagsdienst lassen sich kaum mit Familienleben und Kindererziehung verbinden. Vor diesem Hintergrund hat sich die Samariterstiftung nun in Münsingen zur Kooperation in Sachen AlbTigeR entschlossen. Das ist Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen mit flexiblen Öffnungszeiten und Betreuungsmöglichkeiten. In einer Kooperation zwischen Unternehmen, Stadt und dem Tagesmütterverein wird so beispielhaft im Landkreis Reutlingen die betriebliche Kinderbetreuung gefördert. Das Projekt im Albcenter in der Bismarckstraße ist in Kooperation mit der Stadt Münsingen, der BruderhausDiakonie Buttenhausen, den Kreiskliniken Reutlingen sowie dem Samariterstift Grafeneck und dem Samariterstift Münsingen entstanden.