14.06.19 - Samariterstift am Laiblinspark Pfullingen

14.06.19 - GEA - Anregender Hundebesuch

Soziales - Alle vier Wochen sorgen Vierbeiner bei den Bewohnern des Samariterstifts in Pfullingen für gute Stimmung

Pfullingen.
„Goldschatzele, komm her", ruft eine Seniorin freundlich und freut sich als Halvar tatsächlich den Kopf auf ihren Schoß legt - die Streicheleinheiten gefallen ihm. Halvar ist ein Labrador, der mit fünf weiteren Hunden regelmäßig einen nicht ganz alltäglichen Besuch macht: Immer wieder sonntags geht's mit den Herrchen ins Samariterstift Pfullingen, wo sie von vielen Bewohnern sehnsüchtig erwartet werden. Die Besuchshunde bereichern den Alltag, vor allem demenziell erkrankte Menschen genießen dieses laut Samariterstift „wunderbare Erlebnis". 

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12.06.19 - Samariterstift Leonberg+Seniorenzentrum Parksee

Helden haben Humor

Visite der ROTE NASEN Clowns in Häusern der Samariterstiftung lässt den Alltag bunter werden 

Die Welt von Egon Schultze* ist klein geworden. Das Pflegebett, der Blick an die Decke seines Einzelzimmers und ab und zu, wenn es ihm besser geht, wenn er die Kraft hat, seine Augen zu öffnen, sieht er ein Stück vom blauen Himmel und die Spitzen grüner Bäume. Seit einem Schlaganfall ist er pflegebedürftig. Mittlerweile wird er palliativ versorgt. Der 88-Jährige, der früher so gern Musik gemacht hat und selbst Hauskonzerte gab, hat sich selbst verloren. Die Krankheit hat ihm viel genommen. Und doch: er ist in seiner Einsamkeit erreichbar. ROTE NASEN Clowns besuchen ihn und andere Bewohnerinnen und Bewohner seit kurzem im Seniorenzentrum am Parksee in Leonberg, ein Haus der Samariterstiftung, und demnächst vielleicht auch in den Häusern in Zuffenhausen und Nufringen. 

Humor ist der Regenschirm der Weisen (Erich Kästner) 


Clowns in der Pflege, in den Zimmern von demenziell erkrankten Menschen, zu Besuch bei Bewohnern einer Alteneinrichtung, die im Rollstuhl sitzen – wie geht das zusammen? „Wunderbar, denn Lachen ist Ausdruck von Leben. Für den einen Moment, in dem gelacht wird“, sagt Reinhard Horstkotte, künstlerischer Leiter bei ROTE NASEN e.V. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen mit der Kraft des Humors zu stärken und ihnen in schweren Zeiten neuen Mut und Lebensfreude zu schenken. Erfahrungen mit der Anwendung von Humor im Arbeitsalltag werden seit langem in der Psychotherapie gemacht. Den Weg in das Seniorenzentrum am Parksee in Leonberg findet er dank des Engagements Bosch BKK (Betriebkrankenkasse), die die Clownvisiten für ältere Menschen fördert und dafür einen Rahmenvertrag mit dem Verein ROTE NASEN unterzeichnet hat. 

Das freilich ist nur das strukturelle, das finanzielle Gerüst. Gefüllt ist das Projekt mit Leichtigkeit und Leben. Alle zwei Wochen besuchen „Konschtanze“ und „Babbi“, dienstags zwei Stationen im Haus am Parksee. Sie gehen von Zimmer zu Zimmer und sind niemals ein und dieselben. „Wir wissen nie, was uns erwartet, wenn wir die Tür öffnen“, sagt Konschtanze. Mit ihren weißen Spitzenpumphosen unter dem schillernden grünen Rock, ihrem roten Wams und roten Kringelzöpfen erinnert sie ein wenig an das tapfere Schneiderlein aus dem Grimm’sche Märchen. Schlagfertig wie das ist sie allemal. Reaktionsschnelligkeit, Improvisationstalent und eine große, wenn nicht gar übergroße Portion Einfühlungsvermögen, das braucht sie zusammen mit ihrer Clown-Kollegin. „Wir müssen uns aufeinander verlassen können“, versichert Konschtanze. Sie inszenieren Dialoge, sie spielen sich die Bälle zu und nehmen die Reaktionen, selbst wenn sie noch so klein sind, feinfühlig wahr. 

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12.06.19 - Samariterstift Ammerbuch

Busfahrt ins Gäu

Auf einem bunten Plakat hat das Betreuungsteam des Samariterstifts die „Herzenswünsche“ ihrer Seniorinnen und Senioren derzeit aufgeklebt. Ganz vorne stand letzte Woche eine kleine Busreise durch das Neckartal beziehungsweise ins Gäu. Auch Hausleiterin Sabine Schaffert-Renz war von der Aktion ihrer Mitarbeiterinnen total begeistert: „Die Aufregung am frühen Morgen beim Frühstück stand den Ausflüglern regelrecht ins Gesicht geschrieben. Mal wieder die Heimat sehen, alte Erinnerungen oder einfach mal wieder rauskommen“, so schilderte die aus Wildberg kommende Chefin ihre ersten Eindrücke.

Um 10 Uhr morgens startete Fahrer Walter Hoh den Bus. Mit von der Partie waren auch die ehrenamtlichen Damen Ingrid Klingenstein und Eva Fritz für die Betreuung. Das Wetter war brauchbar und die Stimmung ausgelassen und durchaus gut. Entlang der gelben Rapsfelder ging der Ausflug über Altingen, Hailfingen und Tailfingen in Richtung Obernau zur ortsansässigen Löwen-Sprudelfabrik. Wer schon einmal den Klassiker „Einer flog übers Kuckucksnest“ gesehen hat, der kann sich die Gedanken der überglücklichen Reisegruppe bildlich vorstellen. Fast jeder der Senioren hatte zu den Gaststätten und Sehenswürdigkeiten entlang der Route etwas aus seiner Jugend anzumerken. Oft wurde es aber auch etwas still im Bus, so ergriffen zeigten sich die Reisenden von den Erinnerungen an damals, als sie im Leben noch die Blüte ihres Seins verspürten und nichts unerreichbar schien. Doch schon beim nächsten „Ah – schau mal“, war der leise Hauch der Melancholie verblast.

Nach zwei Stunden „Kino live“ konnten die Hausbewohner des Samariterstifts wieder ihr Entringer Ortsschild erspähen. „Auch das war ein schöner Moment für die Ausflügler, wieder zu Hause zu sein“, erklärte Sandra Zanker, die eine schnelle Wiederholung dieser aktivierenden Aktion ihren Damen und Herren sogleich versprach. 

12.06.19 - Haus im Park Dettenhausen

Krönender Abschluss der Herzenswoche

Am Donnerstag, den 23. Mai 2019 hatten wir zur feierlichen Vernissage eingeladen. Mit allen Beteiligten, geladenen Gästen wie Bürgermeister Thomas Engesser, der Presse, Kollegen aus der Samariterstiftung und vielen Angehörigen wollten wir gemeinsam auf die ereignisreiche Herzenswoche zurückschauen und die dazugehörige Ausstellung eröffnen. 

Die Begegnungsstätte des Haus im Park war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Heimleiterin Manuela Bender die Gäste begrüßte. Sie sprach dem kompletten Betreuungsteam des Haus im Park, den ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren ihren herzlichen Dank für ihr riesiges Engagement aus. Im Anschluss ergriff Heimbeirätin Sigrid Wirth das Wort und dankte in einer bewegenden Rede allen Beteiligten und Angestellten des Haus im Park für ihren außerordentlichen Einsatz, auch im Alltag. Sie überreichte als persönlichen Dank eine rote Pralinenschachtel in Herzform mit einer Anregung: Wenn „das Süße“ verzehrt sei, könnten wir die Schachtel mit den vielen schönen und positiven Erlebnissen füllen, die wir im Haus im Park erleben. Diese könnten wir uns dann anschauen, wenn es mal schwierig sei. 

Und eben solche zu Herzen gehenden, schönen Momente erlebten wir in der Herzenswoche zusammen mit den BewohnerInnen, dem betreuten Wohnen und Tagesgästen ganz besonders viele: Eine ganze Woche lang drehte sich alles im Haus im Park um das Thema Herz, es wurde viel gelacht, gesungen, sich bewegt. Wir erlebten gemeinsam viel Herzliches, Anrührendes, Nachdenkliches und Besinnliches. Eine ganz besonders herzliche Atmosphäre zog durchs Haus. Und genau das bekamen auch die Gäste der Vernissage auf großer Leinwand in der Dia-Show zu sehen. Vielleicht konnten sie spüren, wie uns allen immer wieder das Herz aufging. 

Nach der Dia-Show brachte die musikalische Einlage der Musikgruppe eine gelöste, fröhliche Stimmung in die Begegnungsstätte und lud zum lautstarken Mitsingen ein. Im Anschluss gab es Sekt für alle zu selbstgebackenen Herz-Keksen und Zeit zum Betrachten der Ausstellung. Diese machte die Herzenswoche für die Gäste in Wort, Bild, Materialen und „künstlerischen Gestaltungen“ der Teilnehmer sichtbar und begreifbar. Es wurde viel geplaudert, ausgetauscht und bewundert. 
Manch einer verabschiedete sich fröhlich singend, die Hüften schwingend, zurück blieb bei uns allen eine wunderschöne Erinnerung an die Vernissage und das gemeinsam Erlebte in der Herzenswoche. RG 

12.06.19 - Haus im Park Dettenhausen

Alles rund ums Herz bei der Herzenswoche

„Wozu brauchen wir eigentlich die ganzen Herzen?“ fragte eine Bewohnerin neugierig. Die Spannung stieg sichtlich, denn seit Wochen haben wir, das Betreuungsteam, die Herzenswoche vorbereitet und mit den BewohnerInnen und der Tagespflege des Haus im Park große, kleine, dicke und dünne Herzen für unsere Herzenswoche Mitte Mai angefertigt. Am 9. Mai war es endlich soweit: im Rahmen einer schönen Veranstaltung mit frischen Herz-Waffeln aus der Küche wurde das Geheimnis gelüftet. Alle legten Hand an, um das ganze Haus eigenhändig mit Herzen zu dekorieren. Mit viel Musik gab es dann einen Ausblick auf die Veranstaltungen der Herzenswoche: Von Montag bis Freitag gab es jeweils morgens und nachmittags ein ganz besonderes Angebot rund ums Thema Herz, zu der das ganze Haus, das betreute Wohnen und die Tagespflege eingeladen waren. 

12.06.19 - Samariterstift Leonberg+Seniorenzentrum Parksee

Eiscafé 2019, eine gemeinsame Aktion mit den Bosch'lern

Bei herrlichem Sonnenschein konnte Hausleiter Jan Schmitting am Samstag, den 1. Juni 2019 im Seniorenzentrum am Parksee in Leonberg ca. 100 Bewohner/innen zum „Eiscafé im Freien“ begrüßen. Mit Unterstützung von Ehrenamtlichen der Firma Bosch, mit Sitz in Leonberg, und den Mitarbeitenden des Seniorenzentrums wurden die Anwesenden mit Eiscafé, Früchtebechern und gemischtem Eis verwöhnt!!! Sommer und Eis, das gehört einfach zusammen, sagte Hausleiter Jan Schmitting. 

Speiseeis ist eine Süßspeise und besteht aus Flüssigkeiten wie Wasser, Milch, Sahne und eventuell Eigelb, verrührt mit Zucker und verschiedenen geschmacksgebenden Zutaten wie Fruchtmus, Vanille, Schokolade. Was für eine nichtssagende Erklärung für ein so sommerlich, fröhlich und lustiges Ereignis: das alljährliche Eicafé im Seniorenzentrum am Parksee! 

Bis ca. 17 Uhr wurde in gemütlicher Runde zusammengesessen und so manchen Anwesenden sah man den zweiten Eiskaffee trinken. Wen wundert es bei solch einem tollen Wetter. 

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben. 

29.05.19 - Samariterstift Leonberg+Seniorenzentrum Parksee

Auf den Hund gekommen

Tiere bereichern das Leben vieler Menschen. Sie machen uns glücklicher, sozialer, gesünder – das belegen zahlreiche Studien. Das Spielen und Streicheln von Tieren hilft dabei, zur Ruhe zu kommen und sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Der Stress des Tages wird abgeschüttelt und die eigenen Sorgen geraten in den Hintergrund. Deshalb war der Ausflug mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Samariterstiftes Leonberg auf dem Bauernhof der Familie Maisch in Gerlingen ein voller Erfolg. 

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