Die Geschichte vom Samariter

Wir erklären jetzt eine Geschichte.
Die Geschichte steht in der Bibel. 
Die Geschichte ist wichtig für die Samariterstiftung. 
Die Samariterstiftung hat ihren Namen von einer Person. 
Um die Person geht es in der Geschichte. 

 

Ein Gesetzeslehrer kam zu Jesus. 
Ein Gesetzeslehrer ist ein Mensch. 
Er kennt Regeln, wie man leben soll. 
Und er bringt die Regeln anderen Menschen bei. 
Der Gesetzeslehrer wollte wissen ob Jesus die Regeln kennt. 

 

Der Gesetzeslehrer fragte Jesus: Ich will ewig bei Gott leben.
Auch nach meinem Tod. 
Was muss ich tun?
Jesus fragte den Gesetzeslehrer: was hast Du dazu gelernt? 
Der Gesetzeslehrer antwortete: 
Ich soll meinen Gott lieben.
Das soll ich tun mit:

  • meinem ganzen Herzen
  • meiner ganzen Seele
  • meiner ganzen Kraft
  • und in meinem ganzen Denken

Im Gesetz steht auch: Ich soll meinen Nächsten lieben wie mich selbst.
Jesus war mit der Antwort von dem Gesetzeslehrer zufrieden. 
Und sagte zu dem Gesetzeslehrer: Mach das so. Dann lebst Du.
Der Gesetzeslehrer will Jesus weiter prüfen. 
Daher fragte der Gesetzeslehrer: wer ist denn mein Nächster? 

 

Jesus erzählte dem Gesetzeslehrer eine Geschichte.
Die Geschichte geht so: 

 

Ein Mann war alleine auf einer Reise. 
Er wollte von der Stadt Jerusalem in die Stadt Jericho. 
Auf dem Weg waren Räuber. 
Sie haben den Mann überfallen.
Sie haben ihm alles weg-genommen. 
Auch seine Kleider.
Sie haben ihn geschlagen.
Dem Mann ging es nicht gut. 
Der Mann war fast tot.
Die Räuber sind weg gegangen.
Sie haben den Mann alleine liegen lassen. 

 

Ein anderer Mann war auch auf dem Weg. 
Er hat dem überfallenden Mann nicht geholfen. 
Er ist weiter gegangen. 
Da kam ein anderer Mann den Weg entlang. 
Er hat dem Mann nicht geholfen. 
Auch er ist weiter gegangen.
Die beiden Männer gehören zum gleichen Volk
wie der überfallene Mann. 
Sie sind aus Israel. 
Sie hätten dem Mann helfen sollen. 

 

Da war ein dritter Mann. 
Es war ein Mann aus Samarien. 
Die Menschen aus dem Land Samarien heißen: Samariter. 
Die Menschen aus Samarien und die Menschen aus Israel mochten sich nicht. 

 

Der Samariter hat trotzdem gesehen: dem Mann geht es nicht gut. 
Der Samariter hatte Mitleid mit dem Mann.
Er ist nicht weiter gelaufen. 
Der Samariter hat dem Mann geholfen. 
Er hat sich um die Verletzungen gekümmert. 
Und er hat die Verletzungen verbunden. 
Er hat den Mann auf seinen Esel gesetzt. 
Und er hat den Mann in ein Gast-Haus gebracht. 
Der Wirt vom Gast-Haus soll sich um den verletzten Mann kümmern. 
Denn der Samariter muss weiter reisen. 
Dem Wirt vom Gast-Haus hat der Samariter Geld gegeben. 
Mit dem Geld soll sich der Wirt um den Mann kümmern. 
Der Samariter kommt später zurück.
Vielleicht braucht der Wirt mehr Geld. 
Das kann der Samariter dem Wirt später geben. 

 

Die Geschichte hat Jesus dem Gesetzeslehrer erzählt. 
Jesus fragte den Gesetzeslehrer: 
Drei Menschen haben den verletzten Mann gesehen.
Wer war der Nächste für den verletzten Mann? 

 

Der Gesetzeslehrer sagte: 
Der Mann aus Samarien. 
Er hatte Mitleid. 
Er hat sich um den verletzten Mann gekümmert. 
Und er hat ihm geholfen. 

 

Jesus sagte zum Gesetzeslehrer: 
Das stimmt. 
Der Mann aus Samarien ist nicht vorbei gelaufen.
Er hat geholfen. 
Er war für den verletzten Mann da. 
Mach Du es auch so!
Vielleicht braucht ein Mensch Hilfe. 
Dann sei Du für den Menschen da. 
Wende Dich dem Menschen zu. 
Dann bist Du sein Nächster.

 

Das war eine Geschichte aus der Bibel. 
Die Samariterstiftung hat ihren Namen von der Geschichte. 
Der Geschichte vom Samariter. 
Alle Menschen sollen füreinander da sein. 
Und sich helfen. 
Das macht die Samariterstiftung auch. 

 


 

Dieser Text wurde vom Übersetzungsbüro für Leichte Sprache der Samariterstiftung übersetzt. Geprüft hat den Text die Prüfergruppe des Übersetzungsbüros der Samariterstiftung. 

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