Kinästhetik "Es geht in die zweite Runde"

Ein Konzept zur Gesunderhaltung und Bewegungsförderung

Samariterstiftung setzt im Pflegealltag auf eine nachhaltig veränderte Haltung zur Förderung der Bewegungskompetenz.

Kinästhetik das ist die Lehre der Bewegungsempfindung, die durch eine systematische Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Bewegung hilft, neue Bewegungskompetenzen bei allen Betroffenen zu entwickeln.

Acht weitere Einrichtungen nehmen am Kinästhetik-Projekt der Samariterstiftung teil.

Im Frühjahr 2018 genehmigte der Vorstand der Samariterstiftung auf Antrag des Referates Altenhilfe und Pflege eine Projektstelle für einen Zeitraum von drei Jahren um Kinästhetik in den Pflegealltag der Häuser der Stiftung zu integrieren. Dafür wurde im Mai 2018 mit Hildegund Wulfgramm, Pflegewissenschaftlerin, eine ausgewiesene Expertin eingestellt. Nun ist die erste Phase des Projektes abgeschlossen. Sechs Modelleinrichtungen haben sich als Kinästhetik-Häuser qualifiziert. Für eine zweite Runde sind mittlerweile weitere Gelder freigegeben. Acht neue Häuser werden nun dieses besondere Qualitätskriterium in der Pflege in ihren Alltag aufnehmen.

Die Arbeitsgruppe Kinästhetik-Steuerung, Planung, Implementierung hat offiziell das Bildungs- und Entwicklungsprojekt Kinästhetik beendet. Die Leitungspersonen der Modelleinrichtungen haben sich abschließend zu einem Austausch getroffen und den Übergang der Weiterentwicklung des Projektes besprochen. Gemeinsam mit den Kinaeshtetics-Fachexperten, zehn Peer-Tutoren und den fünf Mitarbeitern, die sich aktuell in Ausbildung zu Kinaesthetics-Trainer:innen befinden, werden sie federführend die Bewegungskompetenz mit den Teams weiterentwickeln.

So setzt die Samariterstiftung im Pflegealltag auf eine nachhaltig veränderte Haltung zur Förderung der Bewegungskompetenz bei allen Betroffenen. Denn Kinästhetik als Lehre von Bewegungskompetenz hilft sowohl den Pflegenden zu einem gesünderen Bewegungsverhalten, wie auch den zu Pflegenden sich selbstständiger und eigenverantwortlicher ihrer noch verbliebenen Bewegungsmuster bewusst zu sein.

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Das übergeordnete Ziel des Projektes innerhalb der Stiftung ist es, dass sich Pflegende und Betreuende mit ihrem eigenen Denk- und Bewegungsmuster auseinandersetzen und dadurch ihre Bewegungs- und Handlungskompetenz erweitern. So sind sie besser in der Lage, Bewegungsanleitung so zu gestalten, dass der betroffene Mensch aktiv an Alltagsgestaltung teilnehmen und dadurch mehr Lebensqualität erfahren kann.

Diesen Weg in gesundes Bewegen gehen in den kommenden drei zwei Jahren nun folgende acht Einrichtungen:

- Dr. Vöhringer Heim
- Samariterstift Ostfildern
- Samariterstift am Laiblinspark
- Samariterstift Altenstadt
- Samariterstift Ebnat
-Samariterstift Ammerbuch
- Samariterstift im Mühlenviertel
- Samariterstift Grafeneck

Im Januar 2022 wird es dazu einen Eröffnungs-Workshop geben, in dem die Leitungspersonen der einbezogenen Modelleinrichtungen optimal auf die einzelnen Projektphasen vorbereitet werden. Im Weiteren werden die entsprechenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflege und Betreuung in zertifizierten Kinästhetik-Grund- und Aufbaukursen geschult. Die Praxisbegleitungen der Mitarbeiter:innen wird von „Kinaesthetics-Trainerinnen und –trainern“ vorgenommen. Schließlich wird der Aufbau nachhaltiger Strukturen in den Modelleinrichtungen besprochen. Auch die zweite Runde des Kinästhetik-Projektes wird wissenschaftlich begleitet.

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