Standort Schwäbisch Hall

Das Samariterstift Obersontheim ist eine moderne sozialpsychiatrische Einrichtung für Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen im Landkreis Schwäbisch Hall. 

In Schwäbisch Hall können wir Ihnen folgende Formen der Unterstützung anbieten

    

FSJ / FÖJ / BFD / Vorpraktikum HEP, bzw. Duales Studium "Soziale Arbeit"

Wir bieten laufend interessante Plätze in Schwäbisch Hall, Obersontheim und Crailsheim
in Werkstatt, Samocca, Tagesstätte, Förder- und Betreuungsbereich, Wohnbereich
Wir bilden aus:

  • Heilerziehungspflege Ausbildung
  • Duales Studium Soziale Arbeit / Sozialpädagogik
  • Hauswirtschafterin Ausbildung
  • Metall: Industriemechaniker in Kooperation mit Fa. Kärcher
weitere Infos

Ambulant betreutes Wohnen in einer Wohngemeinschaft oder in der eigenen Wohnung 

Das Betreute Wohnen richtet sich an Psychiatrie erfahrene Menschen, für die ein stationärer Aufenthalt nicht oder nicht mehr notwendig ist und die den Weg zurück in die Selbständigkeit finden möchten, jedoch in unterschiedlichen Bereichen des Lebens noch Unterstützung oder Beratung brauchen.

Wir möchten mit Ihnen neue Lebensperspektiven in den Bereichen Seelische und körperliche Gesundheit, Alltagsbewältigung, Arbeit und Beruf/ Berufsausbildung, Freizeitgestaltung, Kontakte im sozialen Umfeld sowie· Wohnen in der Gemeinschaft eröffnen.

Wir bieten an, diese Ziele in einer unserer Wohngemeinschaften oder in Ihrer eigenen Wohnung zu verwirklichen.

Im gemeinsamen Gespräch finden wir heraus, in welchen Bereichen Sie Unterstützung wünschen. Dann vereinbaren wir, dass wir uns regelmäßig treffen und versuchen, gemeinsam Ihre Ziele zu erreichen. Voraussetzung für die Aufnahme ins ambulant betreute Wohnen sind der Wille zur Mitarbeit und die Bereitschaft zu Veränderung der persönlichen Situation. Außerdem erwarten wir die Einhaltung der vom Arzt verordneten Therapie. Personen mit akuten Alkohol- oder Drogenproblemen können nicht aufgenommen werden.

Die Betreuung erfolgt nach den Richtlinien für das Ambulant betreute Wohnen und setzt eine Kostenzusage nach SGB XII voraus. Bei der Antragsstellung sind wir gern behilflich. 

Begleitetes Wohnen in Familien: Manche psychisch kranke Menschen können oder wollen nicht alleine leben, brauchen aber auch keinen Heimplatz. Sie wünschen sich ein Leben in einer intakten Familie. Begleitetes Wohnen in Familien bedeutet, dass ein psychisch kranker Mensch möglichst auf Dauer innerhalb einer neuen Familie lebt und die Familie ihn in ihr Leben einbezieht. Familienpflege geht deutlich über ein Untermietverhältnis hinaus, die betreuten Menschen sollen in der aufnehmenden Familie ein Zuhause mit Familienanschluss finden.

Das neue Familienmitglied und die betreuende Familie werden durch uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Samariterstifts Obersontheim begleitet, in regelmäßigen Einzelgesprächen mit dem psychisch kranken Menschen und bei Hausbesuchen in der Familie. Gemeinsam mit uns werden persönliche Anliegen wie auch problematische Situationen besprochen und individuelle Lösungsansätze entwickelt. 

Ebenso kümmern wir uns um Fragen der Gesundheit, begleiten zu Arztbesuchen oder unterstützen bei Behördenangelegenheiten. Wir bieten Freizeitaktivitäten und begleitete Urlaube an. Unser Ziel ist, die psychisch kranken Menschen zu einer möglichst selbstständigen Lebensführung zu befähigen und ihren Gesundheitszustand auf Dauer zu stabilisieren. 

Für die Betreuung eines psychisch kranken Menschen erhält die Familie eine Aufwandsentschädigung. Außerdem gibt es 28 Urlaubstage pro Jahr in denen eine Vertretung bzw. andere Form der Unterbringung organisiert wird. Zudem gewährleistet das Samariterstift, falls ein Zusammenleben nicht mehr möglich ist, eine umgehende Heimaufnahme des zu betreuenden Menschen. Im Bereich "begleitetes Wohnen in Familien" betreuen wir psychisch kranke Menschen im gesamten Landkreis Schwäbisch Hall. Wenn Sie sich als Familie, Paar oder Einzelperson für die Aufnahme eines psychisch kranken Menschen interessieren oder als Betroffene(r) weitere Informationen zum Thema möchten, wenden Sie sich einfach an uns. 

Im Nikolaihaus in Schwäbisch Hall erhalten sie umfangreiche Unterstützung in allen Lebenslagen. 

Das Nikolaihaus liegt zentral am Rande der Innenstadt von Schwäbisch Hall in Mitten eines ruhigen Parks mit hohen Bäumen.

Alles was man zum Leben braucht findet man in einem Umkreis von maximal 10 Minuten Fußweg

Wir bieten im Nikolaihaus neben den pschiatrischen Hilfen auch Unterstützung bei andereren Erkrankungen oder pflegerische Hilfen an. 

Für junge Menschen mit hohem psychiatrischen Hilfe- und Förderbedarf bieten wir eine besondere Wohngruppe im 2. Obergeschoss an.

Ein selbstbestimmtes Leben und individuelle Tagesgestaltung sind bei uns ein wichtiger Grundsatz unserer Arbeit.

Für alle Bewohnerinnen findet werktaglich ein vielfältiges und Individuelles tagesstrukturierendes Angebot durch eine Ergotherapeutin statt.

Selbstverständlich arbeiten wir auch eng mit der Werkstatt in der Ringstraße zusammen.

Ausserdem bekommen Sie bei uns auf Basis der Hilfeplankonferenz (IBRB) je nach Bedarf unterschiedlich intensive Hilfestellungen und personenzentrierte Angebote: Einzel- und Gruppengespräche zu Problemen des Alltags oder bei der Heranführung an geregelte Abläufe und an den Arbeitsbereich und Unterstützung bei der Einnahme von Medikamenten. Unsere Hilfen sollen dazu beitragen, Ihre Situation zu stabilisieren und dabei helfen, Perspektiven zu erarbeiten und weitere Klinikaufenthalte zu vermeiden. Hier gehört auch die Angehörigenarbeit dazu.

Wir legen Wert auf eine gute Öffentlichkeitsarbeit für die Sozialpsychiatriem und die Gemeindepsychiatrie, die Verständnis für Psychiatriebetroffene schafft.

Der "Sozialpsychiatrische Dienst" bietet Unterstützung an den Standorten Schwäbisch HallCrailsheim und Blaufelden an.

Als psychiatrische Beratungsstelle betreuen und beraten wir psychisch erkrankte Menschen und ihre Familien im gesamten Gebiet des Landkreises Schwäbisch Hall. Unsere Hilfestellungen sind sehr viefältig und umfassen alles, was Sie und eventuell auch Ihre Familie im Falle einer psychischen Erkrankung als unüberwindbare Mauer empfinden. Das umfasst nahezu alle Facetten des täglichen Lebens: Haushalt, Geld, Familie, Nachbarschaft, Arbeit, Ämter, Arztbesuche etc. Wir bieten Krisenintervention, Angehörigenarbeit (Angehörigengruppe), Gruppenarbeit und Soziotherapie.

Bei Sprechstundenterminen oder Hausbesuchen klären wir mit Ihnen, was für Sie wichtige Themen sind. Unser Ziel ist, dass Sie wieder Vertrauen zu sich und in Ihre Fähigkeiten gewinnen, um Ihren Alltag und ihre Probleme gut bewältigen zu können

Der Sozialpsychiatrische Dienst arbeitet kostenlos, überkonfessionell und unterliegt der Schweigepflicht. Nur mit Ihrem Einverständnis nehmen unsere Mitarbeiter bei Bedarf auch mit anderen Diensten, mit Beratungsstellen, Ärzten und Behörden Kontakt auf. 


Die Fränkischen Werkstätten


Arbeit ist das Mittel Nummer EINS für psychische Gesundung, denn sie bietet Strukturen, fordert und fördert Ihre Selbstorganisation. Wir bieten Ihnen geeignete Arbeitsmöglichkeiten – von Außenarbeitsplätzen in der heimischen Industrie bis zu Trainingsplätzen innerhalb unserer Werkstätten, können Sie sich hier ausprobieren. Dabei lernen Sie Ihre eigenen Fähigkeiten in Sachen Mobilität, Flexibilität und der Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen, einzuschätzen oder erwerben diese Fähigkeiten wieder.

Angelegt sind diese Arbeitsplätze auf ein bis zwei Jahre als Zwischenschritt auf dem Weg zurück in die reguläre Arbeitswelt. Wir sind anerkannte Werkstätten (WfbM) für psychisch kranke oder psychisch behinderte Menschen mit über 240 Mitarbeitern an den Standorten in Crailsheim (Flügelau 61 und 70), Schwäbisch Hall (Ringstraße), in Obersontheim, unserer virtuellen Werkstatt bei AS Motor und natürlich in unserem Samocca. 

Wir bieten in unserem Berufsbildungsbereich individuelle Förderpläne für jeden Beschäftigten - mit der Möglichkeit, alle Arbeitsbereiche zu durchlaufen. Angeboten werden sowohl einfache Tätigkeiten, etwa im Bereich Verpackung, als auch komplexe Aufgaben wie Montage und handwerkliche Arbeitsmöglichkeiten in den Bereichen Metall, Elektro oder in der hauseigenen Zierpflanzen-, Floristik- und Landschafts-Gärtnerei. Im Gartenbaubereich und im Café Samocca bieten wir auch vollwertige Ausbildungsplätze an. 

Hinter allen Angeboten der Fränkischen Werkstätten steht das Ziel, Menschen fit zu machen für den freien Arbeitsmarkt. Betreut werden sie von einem multiprofessionellen Team. Dazu gehören auch junge Menschen aus den Programmen FSJ und BufDi. Die Fränkischen Werkstätten sind Teil der vielfältigen sozialpsychiatrischen Wohn- und Arbeitsangebotes des Samariterstifts Obersontheim. 

Aufgenommen werden Erwachsene, die wegen der Auswirkungen ihrer psychischen Erkrankung auf Dauer nicht mehr oder noch nicht wieder auf dem regulären Arbeitsmarkt bestehen können. Als Beschäftigte/r sind Sie während ihrer Tätigkeit bei uns nach dem Sozialversicherungsgesetz für behinderte Menschen kranken-, renten- und pflegeversichert. 

Fränkische Werkstätten finden Sie in: 


Im Download: Geschäftsbedingungen der Werkstätten

Werkstätten: Messe 2017

Werkstätten für Menschen mit Behinderung sind ideale Kooperationspartner für Industrie und Wirtschaft. Denn sie bieten ein umfassendes Portfolio an relevanten Dienstleistungen und Produkten: Scan- und Packarbeiten, Konfektionierung sowie Aktenvernichtung für die Druckbranche, Montage- und Schreinerarbeiten, Schneider- und Gärtnertätigkeiten sowie vielfältige Aufgaben aus dem CNC-Bereich 

Für mehr Informationen zur Messe klicken Sie einfach hier. 
Ihr Engagement – Ihre Vorteile 

Das SAMOCCA Schwäbisch Hall ist ein Projekt des Samariterstifts Obersontheim, es basiert auf dem erstmals 2003 in Aalen realisiertem Konzept der Samariterstiftung und wird seither als Franchise Projekt mit anderen Werkstätten bundesweit weiterentwickelt.
Im Samocca bieten wir Arbeitsmöglichkeiten in der Gastronomie für Menschen mit und ohne Behinderung.

Samocca Schwäbisch Hall wird betrieben in Kooperation mit der Beschützenden Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte Heilbronn e.V. Im Samocca Schwäbisch Hall arbeiten Menschen mit seelischen und Menschen mit geistigen Behinderungen.
Aktuelle Veranstaltungen finden Sie Hier

Seit 31. März 2011 sind wir ganz neu im Kocherquartier.
Sie finden uns in der Dreimühlengasse 5

Das Samocca Team freut sich auf Ihren Besuch.
Öffnungszeiten:

Montag - Freitag: 9.00 Uhr bis 20:00 Uhr
Samstag: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Tel.: 0791 / 97817195
Fax: 0791 / 97817197
E-Mail: samocca.sha@samariterstiftung.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. 




Die Tagesstätten (TS) für psychisch erkrankte Menschen ergänzen, entlasten und kooperieren mit den anderen ambulanten und teilstationären Angeboten im Landkreis, insbesondere mit dem Ambulant betreuten Wohnen, dem Sozialpsychiatrischen Dienst und den Fränkischen Werkstätten. Das Angebot richtet sich vorwiegend an chronisch psychisch kranke Menschen und seelisch behinderte Menschen, die den Anforderungen an ein selbstständiges Leben nicht oder noch nicht gerecht werden können.

Die Tagesstätten sind ein niederschwelliges und offenes Angebot und sind regelmäßig werktags geöffnet. Entsprechend den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten bleibt es den Besuchern überlassen, wie häufig sie das Angebot nutzen. 

Begegnung / Beratung / Beschäftigung: Die Tagesstätte bietet eine Tagesstruktur und ist gedacht als Anlaufstelle für Menschen, die sich in Zeiten persönlicher Krisen oder nach einer stationären klinischen Behandlung zurückziehen, die unter Einsamkeit leiden, die Hilfe benötigen oder die einfach den Tag gerne mit anderen Menschen in einer Begegnungsstätte verbringen möchten und Kontaktmöglichkeit suchen. 

Was tun wir? Das Angebot umfasst Arbeitsmöglichkeiten (Beschäftigung und Zuverdienst), Freizeitangebote, Beratung und Betreuung durch Fachkräfte, Hilfen zur Bewältigung des Alltags, Aufenthalt- und Kontaktmöglichkeiten, ein warmes Mittagessen sowie Getränke (gegen Bezahlung) 

Die Angebote können wesentlich dazu beitragen, Krisensituationen und Phasen der Motivationslosigkeit zu verhindern bzw. ohne stationäre Behandlung zu überwinden. Es erfolgt eine genaue Bedarfsermittlung, von welchen Bausteinen der Einzelne wie viel und wann Gebrauch machen will. Die Beratung erstreckt sich auf Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. Bewältigung von Krisen (depressive, manische, psychotische Schübe). Bewusstwerdung und Veränderung von selbstschädigender Verhaltens- und Kommunikationsweisen, Schrittweise Übernahme von Verantwortung für das eigene Befinden und Verhalten, Erkennen und Anerkennen, wo ich gerade stehe, Gestaltung des Alltags

Perspektivgespräche: Erarbeiten von Ideen und Möglichkeiten zur weiteren persönlichen Entfaltung (Wohnen, Beruf, Freizeitaktivitäten), Vermittlung an andere Dienste, Begleitung zu Ärzten, Ämtern etc. 

Wir arbeiten vernetzt. Für Sie als Tagesstätten-Besucher bedeutet dies, dass Sie bei der Inanspruchnahme eines weiteren Dienstes nicht notwendigerweise den Bezugsbetreuer wechseln müssen. Wir versuchen zu jedem Besucher auf der Basis einer wohlwollenden Distanz eine Beziehung aufzubauen, auf deren Grundlage wir – bei voller Akzeptanz der Person – Verhalten konstruktiv kritisch ansprechen bzw. darüber den Dialog suchen.

Ziele der Tagesstätte sind vor allem: psychische Stabilisierung, Steigerung der persönlichen Zufriedenheit, Stärkung und Förderung persönlicher Ressourcen, soziale Integration, Unterstützung bei der Vermittlung weiterer Hilfen und perspektivischer Fördermöglichkeiten. Psychisch kranke Menschen können bei der Beschäftigung Ausdauer und Belastbarkeit als Voraussetzung zur beruflichen Rehabilitation trainieren. 

Geeignet ist die Tagesstätte für alle psychisch kranke Menschen, die eine Tagesstruktur brauchen. Nicht geeignet ist die Tagesstätte für primär Suchtkranke, geistig behinderte Menschen und gerontopsychiatrische Klienten. 

Wir sind für Sie von Montag bis Freitag, jeweils durchgehend von 8 Uhr bis 16:00 Uhr da. Ansprechpartner siehe rechte Menüleiste. 

Der Sozialdienst:

Wir sind Ansprechpartner, wenn Sie als psychisch kranker Mensch oder Angehöriger: 

  • Im Alltag und in Krisen nicht wissen, welche Wege/Perspektiven für sie möglich sind und ihnen offen stehen
  • nach einer akuten Krankheitsphase in unterschiedlichen Bereichen des Lebens wieder Fuß fassen wollen 
  • im Bereich Wohnen Unterstützung brauchen oder an eine stationäre Heimaufnahme denken 
  • wieder am Arbeitsleben teilnehmen wollen und eine berufliche Wiedereingliederungsmaßnahme oder eine Beschäftigungsmöglichkeit ins Auge fassen.
  • In besonderen Lebenssituationen, die sie nicht alle bewältigen, Hilfe in Anspruch nehmen wollen 

Wenn Sie eines unserer Hilfeangebote in Anspruch nehmen möchten, unterstützen wir sie selbstverständlich bei der Antragstellung. Je nach Bedarf machen wir uns in ihren Angelegenheiten „kundig“ und/oder vermitteln Ihnen einen weiterführenden Kontakt. Auch für Fragen rund um das Persönliche Budget können wir Sie beraten oder Ihnen einen geeigneten Kontakt vermitteln. 

Förder- und Betreuungsbereich

Jeder Mensch hat ein Recht auf Arbeit, ein Recht auf eine selbst gewählte, bewußte, schöpferische Handlung; ein Recht auf eine zweckgerichtete Tätigkeit; ein Recht auf Anstrengung und Mühe. Dadurch entsteht:
  • Anerkennung des Menschen und seines Einsatzes
  • Selbständiges Handeln
  • Zufriedenheit

Dabei muss darauf geachtet werden dass weder Unter- noch Überforderung erfolgt.

Die Förderung und Betreuung im Rahmen der Tagesstruktur zielt im Wesentlichen auf die Entwicklung und Wiedergewinnung sozialer und persönlicher Fähigkeiten der TeilnehmerInnen durch Maßnahmen:

  • zur Tagesstrukturierung (insbesondere Beschäftigung) 
  • zur Förderung individueller Lebenszufriedenheit, 
  • zur Entwicklung der Persönlichkeit 
  • zum Erhalt von Fähigkeiten und Fertigkeiten 
  • zur Förderung der Kompetenzen mit dem Ziel der Beschäftigung in einer WfbM bzw. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 

Soziale, persönliche und alltagspraktische Kompetenzen werden gefestigt und erweitert. Der Übergang in eine Beschäftigung in der Werkstatt wird angestrebt.

Sowohl die Gruppenangebote als auch die individuelle Form der Tagesstruktur bieten die Möglichkeit, sich selbst zum jeweiligen sozialen Umfeld in Beziehung zu setzen.

Im Rahmen Gruppenangebote werden  die TeilnehmerInnen befähigt, selbstständig Aktivitäten durchzuführen und soziale Kontakte in der Gemeinschaft zu unterhalten. 

Über kreative und gestalterische Angebote wird eine Kompetenzerweiterung angeregt und begleitet. 

Die Individualangebote sollen den besonderen Hilfebedarf des Einzelnen berücksichtigen. Die TeilnehmerInnen werden befähigt, sich zunächst mit ihrer eigenen Lebenssituation auseinanderzusetzen und die erforderlichen Bewältigungsstrategien kennen und einsetzen zu lernen. Im Vordergrund steht dabei die Begleitung der TeilnehmerInnen im Umgang mit den Symptomen der Erkrankung. Über einen stabilen Beziehungsrahmen wird Interesse und Motivation an einer Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben geweckt. 

Nach der Aufnahme in das Tagesförderangebot des Samariterstifts Obersontheim erfolgt unter Beteiligung der BewohnerInnen eine Hilfeplanung für die Betreuungsleistungen im Wohnen und in der Tagesstruktur. 

Die Begleitung der TeilnehmerInnen zielt langfristig auf eine verantwortungsvolle Selbstbestimmung und einen autonomen Umgang mit den Erscheinungsformen der psychischen Erkrankung. Dabei sollen lebensgeschichtliche Elemente aufgegriffen und in Bezug zur jetzigen Situation gebracht werden.

Die TeilnehmerInnen der tagesstrukturierenden Angebote erfahren also durch sinnvolle Betätigung und Beschäftigung eine stützende und sinngebende Struktur, in der therapeutische Begleitung und soziales Lernen in der Gruppe möglich sind.

Samariterstift Obersontheim • Gaildorfer Straße 31  • 74423 Obersontheim • Telefon  07973-96910 •