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Robert Genius initiiert Rad-Team in der Hauptverwaltung

Mit dem Rad nicht nur zur Arbeit

Wenn bei Radsportveranstaltungen in der Region nun auch Leute in Samariterstiftungs-Trikots mitfahren, dann liegt das an ihm: Robert Genius, einer der drei IT-Experten in der Hauptverwaltung, hatte die Idee, aus den radfahrbegeisterten Kolleginnen und Kollegen der Dienststelle ein Team zu bilden, das gemeinsam an Radausfahrten teilnimmt. Die „Samariter-Trikots“ samt Windjacken und Radlerhosen wurden in Kooperation mit der Werbeagentur der Samariterstiftung gestaltet; mehrere Sponsoren aus dem Kreis der Geschäftspartner der Stiftung tragen die Kosten.

Robert Genius dürfte einer der sportlich aktivsten Mitarbeitenden der Samariterstiftung sein. Vor allem in der wärmeren Jahreshälfte fährt er gern „mit dem Rad zur Arbeit“, und das nicht nur, wenn gerade eine gleichnamige Aktion einer Krankenkasse läuft. Mehrmals hat er bereits an Rundfahrten wie dem Ottenbacher Radmarathon „Alb-Extrem“ teilgenommen, der als Deutschlands härtester Rad-Breitensport-Termin gilt. Auch bei manchen Urlaubsreisen dient als Hauptverkehrsmittel nicht das Auto oder Flugzeug, sondern das Fahrrad.

Nicht nur bei der „Tour de Ländle“: Das Radteam ist gut unterwegs

Seine ersten „Auftritte“ hat das Radteam bereits erfolgreich absolviert. Mehr als die Hälfte des Teams fuhr bei einer Etappe der „Tour de Ländle“ mit, der vom Hörfunksender SWR4 und der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) veranstalteten Freizeit-Radrundfahrt. Auch einige abendliche Trainingstouren hat das Samariter-Team bereits unternommen. Auf dem von Filderstadt nach Geislingen/Steige führenden Abschnitt der Rundfahrt – 75 Kilometer mit Schwierigkeitsgrad „mittel“ – stießen neun „Samariter“ zum „Tour“-Tross hinzu. Ein Teil der Gruppe war von der Hauptverwaltung aus über das Neckartal und Oberboihingen an den Kirchheimer „Bürgerseen“ vorbei zum Segelfluggelände „Hahnweide“ gefahren, wo das aus Filderstadt kommende Peloton einen Zwischenstopp einlegte. Dort gesellten sich auch weitere Mitglieder des Samariter-Teams zu den „Ländle“-Pedaleuren. Von Kirchheim aus ging es dann zunächst nach Oberlenningen, wo vor dem steilen Albaufstieg Gelegenheit zur Mittagsrast bestand.

Hatten einige aus dem Radteam befürchtet, ihnen könnten unterwegs schnell die Kräfte schwinden, so machten sie bei der gemeinsamen Fahrt die Erfahrung, dass die große Gemeinschaft der Mitfahrenden eine sehr motivierende Wirkung entfaltet – und erst recht die anspornenden Anfeuerungsrufe des Publikums, das an vielen Stellen die Strecke säumte: „Ich hätte nicht gedacht, wie sehr einen das trägt“, war eine aus dem Radteam begeistert: „Das macht Kräfte frei.“ Die „Samariter“ blieben innerhalb des Pelotons schon aufgrund unterschiedlicher individueller Voraussetzungen über weite Strecken nicht zusammen, sondern verteilten sich über das Teilnehmerfeld: „Wir hatten ausgemacht: Jeder fährt so, wie er kann.“ So ließen sich zumal manche der männlichen Akteure gelegentlich zurückfallen, um das Feld von hinten aufzurollen und zur Spitze vorzudringen. Spätestens beim zweiten Mal sorgten sie damit dank ihrer auffallenden Trikots bei manchem Mitfahrer für Aufsehen: „Da kommen ja schon wieder die Samariter!“

Bei der ersten Ausfahrt „Rund um Stuttgart“ nahmen in diesem Jahr 7 Radler aus der Samariterstiftung teil. Die Teilnehmer nutzten die öffentlichen Verkehrsmittel zur Hin- und Rückfahrt nach Stuttgart (siehe Bilder).


  

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