Die Tagesstätten
Die Tagesstätten befinden sich in der Trägerschaft der Samariterstiftung, die unter dem Dach des Samariterstifts Obersontheim im psychiatrischen Bereich außerdem über folgende Dienste verfügt: Wohnen für psychisch kranke und seelische behinderte Erwachsene, Werkstätten für psychisch behinderte Menschen, ambulant betreutes Wohnen und den Sozialpsychiatrischen Dienst.
Die Tagesstätten für psychisch erkrankte Menschen ergänzen, entlasten und kooperieren mit den anderen ambulanten und teilstationären Angeboten im Landkreis, insbesondere mit dem Ambulant betreuten Wohnen, dem Sozialpsychiatrischen Dienst und den Fränkischen Werkstätten. Das Angebot richtet sich vorwiegend an chronisch psychisch erkranke Menschen, die den Anforderungen an ein selbstständiges Leben nicht oder noch nicht gerecht werden können. Die Tagesstätten sind ein niederschwelliges und offenes Angebot und sind regelmäßig werktags geöffnet. Entsprechend den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten bleibt es den Besuchern überlassen, wie häufig sie das Angebot nutzen.
Wozu gibt es die Tagesstätten?
Begegnung / Beratung / Beschäftigung
Die Tagesstätte ist gedacht als Anlaufstelle für Menschen, die sich in Zeiten persönlicher Krisen oder nach einer stationären klinischen Behandlung zurückziehen, die unter Einsamkeit leiden, die Hilfe benötigen oder die einfach den Tag gerne mit anderen Menschen verbringen möchten.
Was tun wir?
Das Angebot der Tagesstätte umfasst u.a.:
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Beschäftigung und Zuverdienst
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gemeinsame Freizeitgestaltung
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Beratung und Betreuung durch Fachkräfte
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Hilfen zur Bewältigung des Alltags
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Aufenthalt- und Kontaktmöglichkeiten
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ein warmes Mittagessen sowie Getränke (gegen Bezahlung)
Die Angebote können wesentlich dazu beitragen, Krisensituationen und Phasen der Motivationslosigkeit zu verhindern bzw. ohne stationäre Behandlung zu überwinden.
Was tun wir konkret für die Klienten?
Individueller Zuschnitt des Angebots auf den Bedarf des Einzelnen (personen- und bedarfsorientierter Ansatz). Es erfolgt eine genaue Bedarfsermittlung, von welchen Bausteinen der Einzelne wie viel und wann Gebrauch machen will. Wie viel Beschäftigung durch Arbeit, wie
viel Bedarf an Freizeitangeboten, wie viel Bedarf an Beratung und Begleitung, welches Maß an Übernahme von Diensten und an Verantwortung in der Gemeinschaft der Tagesstätte ist nötig / möglich. Die Beratung erstreckt sich auf Hilfe bei der Bewältigung des Alltags – als Beispiele seien genannt:
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Umgang mit Konflikten (zuhause, mit Angehörigen oder zwischen Besuchern)
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Bewältigung von Krisen (depressive, manische, psychotische Schübe)
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Bewusstwerdung und Veränderung von selbstschädigender Verhaltens- und Kommunikationsweisen
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Schrittweise Übernahme von Verantwortung für das eigene Befinden und Verhalten (Krankheitseinsicht, Erkennen und Anerkennen, wo ich gerade stehe, Gestaltung des Alltags)
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Perspektivgespräche: Erarbeiten von Ideen und Möglichkeiten zur weiteren persönlichen Entfaltung (Wohnen, Beruf, Freizeitaktivitäten)
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Vermittlung an andere Dienste
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sofern keine Anbindung an andere Dienste besteht, begleiten die Tagesstätten-Mitarbeiter auch zu Ärzten, Ämtern etc.
Was brauchen die Menschen, die zu uns kommen?
Unserer Erfahrung nach:
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Ein Gefühl von Heimat bzw. Dazugehörigkeit
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Als Mensch wahrgenommen und angenommen zu sein
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Einen klaren geschützten und beschützenden Rahmen, der Halt und Sicherheit bietet
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Teilhabe an Arbeit und Zuverdienst
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Kontinuität in der Betreuung: Wir nutzen vorhandene Ressourcen – d.h. wir arbeiten vernetzt und vermischt. Für Sie als Tagesstätten-Besucher bedeutet dies, dass Sie bei der Inanspruchnahme eines weiteren Dienstes nicht notwendigerweise den Bezugsbetreuer wechseln müssen.
Wir versuchen zu jedem Besucher auf der Basis einer wohlwollenden Distanz eine Beziehung aufzubauen, auf deren Grundlage wir – bei voller Akzeptanz der Person – Verhalten konstruktiv kritisch ansprechen bzw. darüber den Dialog suchen.
Welche Ziele hat der Dienst?
Ziele der Tagesstätte sind vor allem:
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psychische Stabilisierung
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Steigerung der persönlichen Zufriedenheit
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Stärkung und Förderung persönlicher Ressourcen
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soziale Integration
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Unterstützung bei der Vermittlung weiterer Hilfen und perspektivischer Fördermöglichkeiten
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junge psychisch kranke Menschen können bei der Beschäftigung Ausdauer und Belastbarkeit als Voraussetzung zur beruflichen Rehabilitation trainieren
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Entlastung von Angehörigen
Für wen ist das Angebot geeignet?
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allein lebende psychisch kranke Menschen, d.h. auch für Einzelwohner des ambulant betreuten Wohnens
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psychisch kranke Menschen, die mit ihren Angehörigen zusammen leben
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Bewohner von Wohngemeinschaften für psychisch kranke Menschen, für die das betreute Wohnangebot nicht ausreichend ist
Wer kann nicht aufgenommen werden?
Nicht geeignet ist die Tagesstätte für primär Suchtkranke, geistig behinderte Menschen und gerontopsychiatrische Klienten
Wir sind für Sie da
Von Montag bis Freitag jeweils durchgehend von 8 Uhr bis 16:00 Uhr
Kontaktdaten
In Schwäbisch Hall:
Ringstraße 2, 74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791 943069 201, Telefax 0791 943069222
Montag bis Freitag jeweils durchgehend von 9 bis 16.30 Uhr

Ihr Ansprechpartner:
Benjamin Greiner
In Crailsheim:
Schulstraße 13 ,74564 Crailsheim, Telefon 0 79 51 / 93 53 73
Montag bis Freitag jeweils durchgehend von 9 bis 16.30 Uhr

Ihr Ansprechpartner:
Daniela Reiner








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