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Indiaca - eine beliebte Sportart in der Samariterstiftung
  

Jedes Jahr findet in der Samariterstiftung das wichtigste Sportereignis des Jahres, das Indiaca-Turnier statt. Insgesamt nehmen Teams aus unterschiedlichsten Einrichtungen und Heimen teil. Zum aktuellen Bericht. Hier!


Interessantes kurz zur Geschichte des Indiaca
Auch wenn Indiaca ursprünglich aus Südamerika stammt – die Keimzelle des modernen Indiaca-Sports liegt jedoch zweifelsfrei in Deutschland. Der deutsche Sportlehrer K. Krohn „entdeckte“ im Jahr 1936 beim Spaziergang an der Copacabana das brasilianische Peteka-Spiel und importierte es in seine Heimat. Es wird angenommen, dass die Urform der Peteka wahrscheinlich ein archaischer Federball aus zusammengelegten Maisblättern ist, den Forscher bei Indianerstämmen Nordost-Boliviens entdeckt hatten. In einer Wortkombination aus Indianer und Peteka nannte K. Krohn seinen ersten serienreifen Ball „Indiaca“.


Das Spielgerät
Die Indiaca ist ein etwa 25 cm großer Federball, der mit der flachen Hand geschlagen wird. Oberhalb eines Schlagpolsters sind mittels eines Verbindungsstücks aus Kunststoff vier Führungsfedern befestigt, die bewirken, dass das Spielgerät immer schlaggerecht mit dem Schlagpolster voran auf den Mitspieler bzw. Gegner gespielt wird.


Der Spielgedanke
Ein Team kann beliebig viele Mitspielerinnen und Mitspieler umfassen, von denen aber lediglich 5 gleichzeitig auf dem Spielfeld sein dürfen; die Anderen können eingewechselt werden. Das Spielfeld ist 16,00 x 6,10 m groß und wird durch ein Netz, das in ca. 220 cm Höhe (Netz-Oberkante) gespannt ist, in zwei gleich große Hälften zu je 8 x 6,10 m geteilt.

Ziel ist, die Indiaca derart über das Netz in das Feld der gegnerischen Mannschaft zu schlagen, dass die Indiaca dort den Boden berührt, bevor sie von der Gegenseite zurückgeschlagen werden kann.

Mit jedem Neugewinn des Aufschlagrechts erfolgt eine Rotation der Spielerinnen und Spieler im Uhrzeigersinn. Der Aufschlag wird immer von dem/der in Position I Spielenden ausgeführt. Aufschlagraum ist der Platz hinter der rechten Hälfte der Grundlinie; der Aufschlag erfolgt grundsätzlich von unten nach oben. Die Indiaca muss so lange unterhalb der Hüfte gehalten werden, bis die Schlaghand auf den Boden des Gerätes trifft. Jeder Fehler einer Mannschaft wird als Gutpunkt (Trefferpunkt) für den Gegner gewertet. Die Vorrunde wird in Zeitspielen zu voraussichtlich je 8 oder 10 Minuten ausgetragen (und bei unentschiedenem Spielausgang die Siegpunkte geteilt), das Finale als Satzspiel auf 2 Gewinnsätze. Satzgewinner ist, wer zuerst 25 Punkte – und dies mit einem Mindestvorsprung von 2 Punkten auf den Gegner – erreicht hat.


Kleines »Indiaca-ABC«

  

 


 
 


  

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