Zukunftsorientierung
Seit der Fusion im Jahr 1975 hat sich die Zahl der von der Samariterstiftung betreuten Menschen von damals 1640 auf heute rund 3800 mehr als verdoppelt. Das eigentliche Wachstum in diesen Jahren war jedoch qualitativer Natur: Sowohl in der Alten- als auch in der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie wurden zunehmend kleinere und differenzierte – das heißt: in ihren Hilfe- und Dienstleistungsangeboten abgestufte – Einrichtungen geschaffen; statt anstaltsähnlichen Großbauten am Rande oder außerhalb von Städten und Gemeinden entstanden überschaubare, »gemeindenah« konzipierte und zentral gelegene Einrichtungen mit vielfältigen individuell nutzbaren Angeboten.
So stehen beispielsweise in den Altenpflegeheimen den Bewohnern statt Zwei- oder gar Mehrbettzimmern heute vorrangig Einzelzimmer zur Verfügung, und es gibt mehr Möglichkeiten für Therapie, Rehabilitation und Gemeinschaftserlebnisse. Mit der Übernahme und dem Ausbau von Diensten der ambulanten Hilfe (Diakonie- und Sozialstationen) sowie des betreuten Wohnens trägt die Samariterstiftung ebenfalls dazu bei, die Weichen für eine gute Zukunft älterer, kranker und pflegebedürftiger Menschen zu stellen.
In der Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie ermöglicht die Samariterstiftung den ihr anvertrauten Menschen durch überschaubare Wohngruppen ein umfeld- und alltagsbezogenes Leben in einer familienähnlichen Gemeinschaft und damit eine bessere individuelle Betreuung und Förderung. Diesem Ziel dienen auch neuere Angebote wie das ambulant betreute Wohnen oder die Familienpflege für behinderte oder psychisch kranke Menschen.
Die Zusammenarbeit mit anderen diakonischen Trägern trägt ebenfalls dazu bei, die zukunftsorientierte Entwicklung der Samariterstiftung zu fördern. Kooperationen bestehen bei der psychiatrischen Tagesklinik in Schwäbisch Hall oder mit der Neuen Arbeit Neckar-Alb, beim Projekt 2-te Chance in Münsingen und bei der Integrationsfirma Integ in Tübingen.







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