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03.05.18 - Kategorie: Samariterstift am Stadtgarten Pfullingen, Samariterstift am Laiblinspark Pfullingen

Hunde- Gut besuchter vortrag im Kutscherhaus


Niemals wegrennen

Das Thema zieht, mehr als Britta Eichler vom sozialdienst des Pfullinger Samariterstifts erwartet hat. Denn am Dienstagabend ist das Kutscherhaus der Einrichtung voll, als Kirsten Merkel mit ihrem Vortrag »Hunde besser verstehen« beginnt.

Schnell zeigt sich, dass die hundebesitzer im Publikum überwiegen. Das thema Angst vor Hunden spielt deshalb in dieser Runde keine rolle. Fragen zu den tödlichen Attaken in den vergangenen Wochen bleibt aus.

Die Hundetrainerin aus Reutlingen ist in der Lüneburger Heide aufgewachsen, weit weg von der Stadt oder einem Kindergarten. »Morgens um 8:30 Uhr sind da alle Türen aufeggangen und es hieß: Hunde und Kinder raus.«

Beschwichtige Signale

Ihr Vater habe ihr drei Regeln zum Umgang mit Hunden mitgegeben:

  1. Renne nie weg, wenn ein Hund aus dich zu rennt
  2. Warte bei einem fremden Hund immer, bis er Kontakt aufnimmt
  3. Wenn ein Hund knurrt, hast du was falsch gemacht, entfern´dich langsam!

Zweimal sei sie in Ihrem Leben von Hunden gebissen worden. Und sie weiß heute warum.

Der Schwerpunkt ihres Vortrags gilt den »Calming Signals«, beschwichtigenden Signalen, die Hunde senden, um eine Situation zu entschärfen oder ihr Empfinden zu zeigen. Diese reichenvom Blinzeln über Gähnen, Zunge lecken bis zum Kopf wegdrehen. Wer diese Zeichen kenne, könne sie für sich nutzen, so die Hundetrainerin. Erstens, um den hund besser zu verstehen, und zweitens, um sie einzusetzen etwa, um eine Situation zu entschärfen.

Viel Beifall gab´s für den Vortrag und das Versprechen von Britta Eichler mal wieder etwas in dieser Richtung anzubiten.