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26.01.18 - Kategorie: Samariterstift im Mühlenviertel

Konzentration aufs Wesentliche


Beim Neujahrsempfang für die Mitarbeitenden des Samariterstifts im Mühlenviertel gab es statt einer langen Begrüßungsrede von der Hausleitung folgende Geschichte:

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte. Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite. Nun erklärte der Professor folgendes:
 „Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“

Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.

Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Nun lächelte der Professor und sagte: „Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern (…) Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, Belastungen / Ärger bei der Arbeit, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund usw. Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

 

Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier (denn da gibt es viel Platz und Fläche zu gestalten) und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!

Gut eine Woche Zeit hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Samariterstifts im Mühlenviertel um ein weißes Blatt Papier, rund um einen schwarzen Punkt phantasievoll aus zu gestalten und dem Preisgericht vor zu legen, jeder konnte sich dafür ein Päckchen „Samariterstifte“ mitnehmen. Ausgelobt waren 3 Überraschungspakete mit Samocca-Produkten.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind so vielfältig und beeindruckend wie die Mitarbeitenden selber. Von der Teamarbeit der Mitarbeitenden eines Stockwerkes im Mühlenviertel (hierfür gab es den 2. Preis) bis hin über liebevoll gestalteten Collagen, eine theologische Abhandlung über das „Glück“ und vieles mehr – die Mitarbeitenden ließen ihrer Phantasie wirklich freien Lauf.

Das Preisgericht hatte somit keine einfache Aufgabe die drei originellsten Werke heraus zu suchen. Auf dem 3. Platz landete eine Collage die den Abend des Neujahrsempfanges, das Samariterstift im Mühlenviertel, die Vorgängereinrichtung das Haus am Österberg, als auch die Samariterstiftung selbst zum Thema hat. „Ich habe allen gesagt, sie sollen mitmachen, sonst hole ich mir den ersten Preis“, so der Kommentar der Erstplatzierten. Ihr Werk, ein in „Samaritergrün“ gestaltetes Bild mit liebevollen Details mit den Titel „Es geht immer weiter“.

Zukünftig sollen die Bilder gerahmt die noch kahle Wand im Besprechungszimmer schmücken zur Erinnerung daran, dass das Leben / die Arbeit uns täglich viel Raum gibt Gutes und Schönes zu schaffen.