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09.02.18 - Kategorie: Samariterstift Ammerbuch

Honig ist meine Medizin


Die 91 Jahre sieht man Franz Euper überhaupt nicht an. Woher das kommt - hier hat der rüstige Rentner seine ganz eigene Ansicht. Fakt ist jedoch, dass der Imker aus Leidenschaft jeden Tag darauf schwört, eine gewisse Menge (bis zu 70 Gramm) Honig zu verspeisen. „Ich erfreue mich bester Gesundheit“, versichert der naturliebende Entringer, der auch der „ süßen Verführung“ magische Kräfte nachsagt. Nach einem Krankenhausaufenthalt wegen eines Sturzes waren seinen Genesungsaussichten nicht ganz so rosig - das meinten zumindest die Ärzte. Aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Franz Euper erholte sich schnell und vollständig und glaubt um so mehr an den „Nährstoff“ seiner Bienen.

„Früher hatte ich 25 Bienenvölker zu betreuen, aber heute sind es nur noch ganze vier. Ich sehe diese Entwicklung und das Bienensterben in unserer Region als sehr bedenklich an“, gibt der Imker mahnend zu verstehen. Und der Mann weiß, wovon er spricht, denn Bienen gehören seit 60 Jahren zu seinem geliebten Hobby beziehungsweise zu seiner Berufung. 

Letzte Woche nun stattete der „Honigmacher“ dem Samariterstift einen kleinen Besuch ab. Im Handgepäck hatte er nicht nur „Gute Laune“ und unbändigen Lebensmut. Auch 25 Pfund vom besten Honig für die Senioren waren sorgfältig in Eimern verpackt. „Eine kleine Spende für die Hausbewohner“, eröffnete er Sandra Zanker, die das „gelbe Gold“ hoch erfreut entgegen nahm. „Unsere Hausbewohner werden sich darüber riesig freuen“, so bedankte sich die Betreuungskraft bei Franz Euper, der sogleich den Nachschub versprach, wenn alles aufgegessen ist.