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19.09.17 - Kategorie: Samariterstift Zuffenhausen, Neues aus der Samariterstiftung

Im Dienste des Nächsten


Die Samariterstiftung trauert um früheren Hausleiter Diakon Wolfgang Henrich

Die Samariterstiftung, die Stiftung Zeit für Menschen und der Freundeskreis / Förderverein für das Samariterstift Zuffenhausen trauern um den früheren Hausleiter des Samariterstiftes Zuffenhausen, Diakon Wolfgang Henrich. Wolfgang Henrich, war vom 1.10.1995 bis 30.09.2010 Hausleiter in Zuffenhausen. Der Samariterstiftung selbst war er viele Jahre mehr verbunden.

Nach seiner Ausbildung zum Diakon und Krankenpfleger war seine erste Stelle die Pflegedienstleitung und Vertretung des Heimleiters im Samariterstift Grafeneck von April 1970 bis April 1974. In den Jahren 1974 bis 1987 war er Heimleiter in Stuttgart - West, und in Freiburg im Breisgau. 

Im August 1987 kam Henrich wieder zur Samariterstiftung nach Obersulm als Haus- und Dienststellenleiter im Altenpflegeheim Friedrichshof / Samariterstift Friedrichshof, der im Jahr 1992 bedingt durch Konzeptionsänderungen in der Sozialpolitik Baden-Württembergs geschlossen wurde.

Von Herbst 1992 bis September 1995 folgte, während der Übergangsphase von städtischer Betriebsträgerschaft zur Samariterstiftung, die Hausleitung im Bürgerheim Geislingen, bis dann von Oktober 1995 bis zum Ruhestand im Oktober 2010 die Dienststellenleitung im Samariterstift Zuffenhausen kam.

 

Sein Ziel in allen Jahren seiner beruflichen Tätigkeit in der Altenhilfe war, für die Mitarbeitenden Hilfen zu suchen und zu geben, damit die Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen in denen er tätig war, sich bestmöglich versorgt und geborgen fühlten. Die Arbeit sollte sich an den Biographien und früheren Lebensgewohnheiten der Bewohner orientieren. Sein stetes Anliegen war, den Mitarbeitern zu vermitteln, dass zufriedene Bewohner und Angehörige die beste Voraussetzung für ein gutes Arbeitsklima auf den Wohnbereichen sind.

Wichtig waren ihm zudem eine entsprechend gute Ausstattung mit Pflegehilfsmitteln und ausreichend Personal. Ein weiteres Ziel war ihm, die Einrichtung nach außen zu öffnen für Besuche und Praktika möglicher späterer Altenpflegerinnen und Altenpfleger. Hierbei waren ihm die Pflege und der Aufbau von Kontakten zu Schulen im Umkreis der Einrichtung eine wichtige Aufgabe. 

Nicht minder wichtig schien ihm, dass das Samariterstift wie auch alle anderen Einrichtungen in denen Menschen betreut und versorgt werden, Teil der bürgerlichen und kirchlichen Gemeinde sind, und mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern kein Eigenleben innerhalb der Gemeinden führen. Zur Wahrnehmung der bürgerlichen Rechte und Pflichten wurde bei Wahlen im Samariterstift ein öffentliches Wahllokal eingerichtet, sodass gehbehinderte Bewohner ohne Probleme ihrer Wahlpflicht nachkommen konnten. 

 

Diakon Wolfgang Henrich wohnte zuletzt im Bezirk Heilbronn. Er wurde 70 Jahre alt. Die Samariterstiftung trauert mit seinen Hinterbliebenen und bewahrt ihm ein 

ehrendes Gedenken.