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06.09.17 - Kategorie: Samariterstift Ammerbuch, Neues aus der Samariterstiftung

Altenpfleger- Beruf mit Herz


Das Berufsbild der „Altenpfleger“ ist äußerst vielschichtig und reicht angefangen von der Pflege über die Betreuung bis hin zur Beratung und Lebenshilfe älterer und teilweise oft einsamer Menschen. Und da unsere Gesellschaft immer älter wird, werden auch immer mehr Auszubildende für diesen Beruf gesucht.

Isabella Archi absolviert derzeit ihre Lehrzeit im Samariterstift in Entringen. Und dies mit echter Leidenschaft, Herz und Verstand. Schon nach dem ersten Ausbildungsjahr war für die 22 jährige Schülerin klar, dass Sie sich absolut für den richtigen Beruf entschieden hat.

„Ich helfe gerne alten Menschen und bekomme dafür auch viel Dankbarkeit von Ihnen zurück. Ich höre sehr gerne den Hausbewohnern zu, wenn sie mir spannende Lebensgeschichten erzählen. Und glauben Sie mir, da kann man sehr viel lernen”, lächelt die junge Dame aus Gäufelden.

„Als angehende Altenpflegerin bin ich schon jetzt im Team dafür verantwortlich, den Tagesablauf der Menschen zu organisieren und ihnen dabei größtmögliche Abwechslung zu bieten. Dabei habe ich immer in meinem Hinterkopf, den Heimbewohnern ihre Selbständigkeit so gut es geht zu erhalten", ergänzt die Azubi.

„Natürlich wird einem auch hier viel abverlangt - körperlich wie auch seelisch. Aber wenn dann eine ältere Dame meine Hand nimmt und mir sagt, dass es so schön ist, dass ich da bin, dann wird es mir ganz warm ums Herz und ich weiß einfach, es ist richtig was ich mache“, fügt Isabella Archi hinzu.

Die Auszubildenden werden im Samariterstift in Ammerbuch vom ersten Tag an von den Fachkräften sehr einfühlsam begleitet. Die einzelnen Ausbildungsschritte sind sorgfältig geplant und auf den jeweiligen Bildungsstand der Schüler zugeschnitten. Natürlich steht das ganze Team des Hauses mit einem breiten Erfahrungsschatz zur Verfügung, wenn es um Situationen geht, die nicht immer einfach sind.

Pflegefachkraft Viktoria Breining ist sehr stolz auf die jungen Auszubildenden im Samariterstift und freut sich über das soziale Engagement der jungen Leute.

„Nach Abschluss einer Altenpflegeausbildung, die 3 Jahre geht, hat man zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten”, erklärt Breining. „ Durch Weiterbildungen ist es möglich Fachwirt für Gesundheits- und Sozialwesen oder Fachaltenpfleger für Palliativ- und Hospizpflege zu werden. Aber auch ein Studium im Bereich Gerontologie, oder Pflegemanagement könnte man an die Altenpflegeausbildung anknüpfen”, klärt Sie auf.

Und genau einen dieser Wege möchte Azubi Archi einschlagen: „ Mein erstes Ziel ist es nun, meine Ausbildung hier zu Ende zu bringen. Gerne möchte ich dann noch zwei Jahre Berufserfahrung sammeln, aber mein großer Traum ist es, Berufsschullehrerin zu werden und mein Wissen an andere weiterzugeben“, strahlt „Bella“, wie sie auch liebevoll von den Senioren genannt wird. „Und ich kann nur jedem empfehlen, der Spaß und Freude an älteren Menschen hat, sich diesen Beruf einmal von der Nähe anzusehen“, empfiehlt sie abschließend.