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08.11.17 - Kategorie: Samariterstift im Mühlenviertel

Weißwürste und der „Tower of Power“


Mehr als sechzig ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich mit unterschiedlichen Aktivitäten, mit unterschiedlichem Zeitaufwand für und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Samariterstift im Mühlenviertel. Viele Hände helfen am Freitag bei den Gottesdiensten, sowohl bei der Gestaltung, als auch beim Hol- und Bringedienst.

Dann gibt es das Café-Stüble- Team, das Bewohner und Gäste zwei mal in der Woche im hauseigenen Cafébetrieb versorgt, die Singgruppe, das Vorlesen, die vielen Besuchsdienste, die Betreuung beim Filmeschauen, die ehrenamtliche Mitarbeiterin mit dem „grünen Daumen“, die sich mit um die Gestaltung der Hochbeete kümmert, helfende Hände bei den Mahlzeiten und beim Backen und Kochen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Aber auch das Fürsprechergremium, bestehend aus zwei BewohnerInnen des Hauses unterstützt von einer externen Ehrenamtlichen einer Kirchengemeinde gehören mit dazu, wie auch die Gruppe des Bürgervereins Derendingen, die immer am Mittwoch einen Strick- und Spielenachmittag im Haus veranstalten – gerne besucht von vielen Derendinger Bürgern und somit eine gute Gelegenheit für die Bewohner des Pflegeheims, Kontakt zu alten Bekannten und Nachbarn zu halten. Gut ein Drittel dieser bunt gemischten Gruppe ehrenamtlich Tätiger nahm wieder gerne die Einladung des Hauses zum jährlichen Weißwurstessen in der Begegnungsstätte an. Hier tauscht man sich aus – wer macht was, wer ist neu dazu gekommen, welche Erfahrungen werden gemacht. Wie wichtig da die Zusammenarbeit, das „Teamwork“ zwischen den Ehrenamtlichen aber auch zusammen mit den Hauptamtlichen ist, wurde dieses Mal beim gemeinsamen Bauen des „Tower of Power“ deutlich.

Unterschiedlich große und zum Teil abgeschrägte Holzklötze sollten von der Gruppe mit Hilfe einer Metallbügels auf einander gestapelt werden – eben zum „Tower of Power“. Im Kreis, um die Klötze herum verteilt, war es die gemeinsame Aufgabe mit Geduld und Geschick den Metallbügel, der an vielen Seilen hängt und so von der Gruppe gemeinsam dirigiert wird, in den Schlitz an den Klötzen ein zu fädeln, um dann Klotz auf Klotz aufeinander zu stapeln. Keine leichte Aufgabe, muss sich doch die ganze Gruppe immer wieder darüber verständigen, wer wann wo ziehen, rauf oder runter gehen muss. Die Gruppe ware mit großem Spaß dabei. Immerhin sechs der acht Klötze wurden bewältigt und in vorbildlicher Zusammenarbeit auf einander gestapelt und alle waren mächtig stolz auf das tolle Ergebnis ihres ersten Versuches. Der Erfolg, das gemeinsame Tun und Zusammenwirken war dann während des anschließenden Weißwurstessens noch lange Thema der Gespräche in der Gruppe.