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15.05.17 - Kategorie: Neues aus der Samariterstiftung, Samariterstift am Stadtgarten Pfullingen

Zehn Jahre ein gutes Mit- und Füreinander

Das Samariterstift am Stadtgarten feiert zusammen mit dem Bürgertreff den zehnten Geburtstag.


Was wäre Pfullingens Stadtmitte ohne das Samariterstift am Stadtgarten? Was wäre das Haus am Stadtgarten ohne den Bürgertreff? Seit zehn Jahren gehört dies alles unzertrennlich zusammen und das ist gebührend gefeiert worden. Mitten in Pfullingen, zwischen Große Heerstraße und Schulstraße, bauten die Samariterstiftung Nürtingen, das Siedlungswerk Stuttgart und die Stadt Pfullingen einen dezentralen Wohn- und Pflegeverbund mit Servicestützpunkt für bürgerschaftliches Engagement. Es entstand ein Pflegeheim mit 32 Pflegeplätzen, 30 Seniorenwohnungen und Räumen für den Pfullinger Bürgertreff. Am 31. März 2006 wurde Richtfest gefeiert. Zehn Jahre später gab es in der Martinskirche einen Gottesdienst und anschließend im Haus ein großes Fest. Prominenz aus Bundes- und Landespolitik sowie der Wirtschaft zählten zu den Gratulanten.  

Thomas Poreski von den Grünen und Nils Schmid von der SPD im Landtag gehörten dazu ebenso wie der Sozialdezernent, Andreas Bauer vom Landkreis Reutlingen. Für die Stadt Pfullingen, einer der Partner beim Bau des Hauses, kam Bürgermeister Michael Schrenk. Auch er hatte ein Grußwort im Gepäck. Für den Bürgertreff sprach der aktuelle Vorstand, Gerd Seeger. Auch die Kirchengemeinden waren mit Peter Hofmayer, Vorsitzender des Gesamt-KGR der ev. Kirchengemeinde und Dr. Marc Schaefer, Diakon, der katholischen Kirchengemeinde, unter der Gratulantenschar vertreten. 

Dr. Eberhard Goll, Vorstand der Samariterstiftung erinnerte daran, dass seinerzeit vor Baubeginn doch einige Überzeugungsarbeit notwendig war, um die Idee eines Wohn- und Pflegeverbundes an diesem zentralen Standort zu verwirklichen. Die Stadt habe eigentlich andere Pläne gehabt. Goll erinnerte auch an die durchaus kontroversen Diskussionen im Gemeinderat über den Städtebau-Aspekt. Doch am 23. Juni 2005 konnte das Bauschild enthüllt und der erste Baggerbiss getätigt werden. Richtfest war Ende April 2006, Einweihung am 22. April 2007. „Ich habe in meinen mehr als 21 Jahren im Vorstand der Samariterstiftung noch kein solch recht komplexes Projekt erlebt, dass in diesem überschaubaren Zeitraum von der Idee bis zur Inbetriebnahme umgesetzt werden konnte“, lobte Dr. Goll. Heute zehn Jahre später lasse sich feststellen, dass der Verbund zwischen Seniorenwohnen, Pflegeheim und Bürgertreff voll aufgegangen sei. Erst vor wenigen Tagen habe es den Bescheid der Heimaufsicht gegeben, dass das Pflegeheim den Anforderungen der Landesheimbauverordnung entspreche. 

Letzte Prüfung durch den MDK-Prüfung habe in allen Bereichen ein sehr gut ergeben. Sehr positive Resonanz gebe es auch auf die Einführung der Hausgemeinschafts-Konzeption. Die Bewohner seien hoch zufrieden. „Wir in der Samariterstiftung sind wir sehr stolz auf diese Erfolgsgeschichte.“ 

Wie sich das Leben in einer Hausgemeinschaft genau abspielt, konnten Besucherinnen und Besucher bei zwei Führungen vor Ort erfahren. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit Maultaschen und Kartoffelsalat wurde von 13 Uhr an mit Akkordeonmusik unterhalten und um 14 Uhr öffnete das Kuchenbüffet. Die Sportgruppe des Bürgertreffs zeigte um 14 Uhr Bewegungsübungen für Jedermann und die Theatergruppe Mixed Pickles trug von 15.30 Uhr an amüsante Art Gedichte vor.