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15.03.17 - Kategorie: Samariterstift Ammerbuch

Sonne im Herzen


Ingrid Klingenstein lebt seit vielen Jahren in Altingen und war vor ihrer Rente als Sekretärin im Berufsleben tätig. Über ihren früheren Schulfreund Walter Hoh, der als Fahrer im Samariterstift tätig ist, kam die sympathische Dame auf die Heimleitung zu, um ihre Hilfe für das „Alltägliche“ anzubieten. Natürlich lief sie damit auch bei Sandra Zanker, die das Ehrenamt des Hauses begleitet, offene Türen ein. 

Ein erstes Gespräch ergab, dass die rüstige Rentnerin sehr gerne an der frischen Luft ist und ausgedehnte Spaziergänge liebt. Zudem wollte sie in der ruhigeren Zeit ihres Lebens sich nochmals einer sinnvollen und karitativen Beschäftigung widmen. Dazu hat sie sich im nahen Umkreis natürlich umgeschaut. Und das Samariterstift in Entringen war sofort der Ort, der ihr Herz höher schlagen ließ.

Heute weiß Frau Klingenstein, dass ihre Bauchentscheidung die richtige war: „Wenn ich das Lächeln in den Augen der Bewohner sehe und die Freude über mein Kommen spüre, dann macht mich das sehr glücklich." Zudem ergänzt sie : ,, haben mich die Bewohner sofort in ihr Herz geschlossen und die Wertschätzung fürs Ehrenamt ist ebenso phänomenal." „ Für solche interessierten Ehrenamtlichen bieten wir übrigens (sofort) kostenlose Fortbildungen an. Diese nehmen etwaige Unsicherheiten und vermitteln zudem ein fundamentales Wissen zur Betreuung der älteren Generation“, schließt Betreuungskraft Zanker ab. 

Besonders gut gefallen hat der 65-jährigen Dame auch das erste Treffen aller Ehrenamtlichen . Diese Runden dienen zum Austausch der Erfahrungen und man lernt sich in gemütlicher Runde näher kennen. „Auch die Dankbarkeit, die ich hier erfahre, gibt mir ein Gefühl der tiefen Zufriedenheit ", erklärt die frühere Sekretärin freudig .,, Aber auch neue Freundschaften entstehen und die Beziehung zu meinem alten Schulkameraden Walter Hoh wird wieder intensiv gepflegt ", lacht Sie. 

Und gerade jetzt in der Frühlingszeit sind die Spaziergänge mit den Senioren ein wirkliches Bedürfnis, dem die Belegschaft des Samariterstifts nicht immer nachkommen kann. Also sind alle glücklich und zufrieden, wenn Ingrid Klingenstein mal wieder im Aufenthaltsraum erscheint und ruft: „ Die Sonne ist da, auf geht’s, wir machen einen Spaziergang."