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27.03.17 - Kategorie: Samariterstift am Laiblinspark Pfullingen

Aquarelle und Zeichnungen von Annemarie Rockenbauch


„Auf Reisen habe ich Stift und Pinsel immer dabeigehabt“, schwärmt Annemarie Rockenbauch. „Tagsüber habe ich meine Eindrücke mit dem Zeichenstift skizziert und abends aus der Erinnerung farblich koloriert. Eine Vielzahl von Bildern, die die Seniorin im Laufe ihres Lebens gemalt hat, ist im Foyer auf zwei Etagen im Samariterstift in der Hohmorgenstraße bis 31.Mai zu sehen. 

Mit einer Vernissage ist die Ausstellung von Annemarie Rockenbauch kürzlich eröffnet worden. Dazu begeisterte Herbert Goller mit Akkordeonklängen aus aller Welt. Die Einführung zur Ausstellung wurde von ihren Kindern liebevoll mitgestaltet.

Die Fähigkeiten der gebürtigen Metzingerin lagen lange brach- Schon in der Kindheit und später während des Studiums der Pharmazie entdeckte Annemarie Rockenbauch die Leidenschaft des Malens. Intensiv Zeit zum Zeichnen und Malen hat sie erst im Rentenalter gefunden. Die hauptsächliche Schaffensphase lag zwischen 1988 und 2000. Ihre typischen Ausdrucksformen sind Zeichnen und Aquarellieren. „Sie malt immer figürlich und gegenständlich“, sagt Sohn Konrad Rockenbauch - „Natur und Menschen stehen im Zentrum ihrer Werke- die Liebe zur Botanik ist in den Bildern zu spüren.“

Auf ihren Reisen hat sie die Eindrücke und Landschaften unermüdlich in Skizzen und Bildern festgehalten: Tessin, Atlantik-Küste, Russland, USA, Israel, aber auch ihren Alltag im Garten und der schwäbischen Umgebung. 

„Das Bild mit den roten Booten am See Genezareth gefällt mir besonders“, schwärmt Josefa Müller, Bewohnerin im Samariterstift. Bewohner und Gäste des Hauses bleiben zur Zeit vor den Bildern stehen, lassen sich Zeit zum Betrachten.