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09.03.16 - Kategorie: Neues aus der Samariterstiftung

Gemeinsam im Geist verbunden

Wie christliche Traditionen Menschen im Alter Halt und Hoffnung geben können


„Kirchenlieder gemeinsam singen vermittelt ganz viel Geborgenheit“, sagt Cornelia Eberle, Pfarrerin und Referentin für Diakonie und Theologie in der Samariterstiftung. Religiöse Bedürfnisse bekommen mit zunehmendem Alter und bei Pflegebedürftigkeit einen größeren Stellenwert. Da berührt Religiosität viele Bereiche wie beispielsweise die Körperlichkeit, die eigene Lebensgeschichte, die Frage nach Zugehörigkeit, die Endlichkeit des Lebens sowie die persönliche Gotteserfahrung. Gemeinsam Ostern, Pfingsten oder Weihnachten zu feiern, lässt die Bewohner und Bewohnerinnen ihre Zugehörigkeit zur großen Gemeinschaft der Christen erfahren. 

In einem Workshop für Betreuungsassistentinnen und andere wurde am Beispiel der Osterzeit erklärt, wie seelsorgerliche Begleitung gelingen kann. Im Workshop wurde theoretisch, meditativ und vor allem ganz praktisch gearbeitet. Die Damen, aus allen Himmelsrichtungen nach Pfullingen angereist, erzählten aus ihrem Alltag. Wie sie Andachten gestalten oder den mobilen Altar einsetzen. Sie brachten Ideen und Bastelanleitungen mit. Gemeinsam wurde gesungen und zeichenhaft Brot und Saft geteilt. Cornelia Eberle und Vikarin Muriel Müth ließen Glauben und Religion wahrhaftig und erlebbar werden.
Danke!