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07.02.16 - Kategorie: Neues aus der Samariterstiftung

Auf in eine sichere Zukunft!

Die Samariterstiftung ist ein Arbeitgeber mit bester Leistung


Die Schule ist fertig, jetzt kommt die Ausbildung! Für junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Für viele ist dies ein Schritt in unbekanntem Terrain. „Ich kann dabei helfen, dass junge Menschen, ihre Entscheidungen etwas klarer treffen können“, sagt Antonia Breuling, selbst gerade mal 20 Jahre jung. Vielleicht ist das ihr Erfolgsrezept. Die frisch zertifizierte Berufsbotschafterin der Samariterstiftung, spricht die Sprache der Schulabsolventen, weiß, worüber sie nachdenken und spürt deren Bedenken. Sie selbst hat die Ausbildung zur Altenpflegerin erst im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen. Gemeinsam mit Tanja Weiß, einer Studentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen wirbt sie beispielsweise auf der Bildungsmesse BINEA in Reutlingen, für Berufe in der Diakonie, speziell für Berufe in der Altenpflege und natürlich nicht zuletzt für die Samariterstiftung als Arbeitgeber attraktiver und sinnstiftender Arbeitsplätze sowie umfassender Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. 

Bundesweit beschäftigen sich Pflegeverantwortliche, Pflegefachverbände, Gewerkschaften und die Politik mit der Frage, wie zukünftig das erforderliche Personal für ambulante und stationäre Pflege- und Gesundheitseinrichtungen in ausreichender Menge und Qualität gewonnen und qualifiziert werden kann. In der Samariterstiftung, zu der 25 stationäre Pflegeeinrichtungen, neun Tagespflegen und vier ambulante Pflegedienste in Württemberg zählen, sind Antworten auf diese Fragen gefunden worden. Noch ganz jung ist das qualifizierte Ausbildungskonzept für die Altenpflegepraxis, innerhalb der Stiftung, mit Unterstützung der Berufsgenossenschaft BGW eigens entwickelt und implementiert. Besonders viel Wert wird dabei auf die praktische Anleitung gelegt. Berufseinsteiger aller Altersklassen, und verschiedenster Prägungen können damit in ihrem Entwicklungsprozess zu verantwortungsbewussten, ethisch reflektierten und engagierten Pflegekräften unterstützt und ausgebildet werden. 

Aber das ist natürlich alles ausgesprochen staubtrocken, weil theoretisch. „Wie viel verdient man denn da so“, ist eine der Fragen, die Antonia Breuling beantworten kann. Sie berichtet einer Gruppe junger Männer, die allesamt erst ein halbes Jahr in Deutschland sind, dass die Samariterstiftung jetzt auch das Ausbildungsprogramm des Landes anbietet, welches Nicht- Muttersprachlern an staatlichen Schulen eine spezielle zweijährige Altenpflegehelferausbildung mit intensivem Deutsch-Sprachkurs möglich macht. Der Dolmetscher übersetzt den Jungen, und die nicken ganz begeistert. Die Berufsbotschafterin spricht eine junge Frau an. Diese winkt schon von weitem ab. „Ich war im Krankenhaus, hab dort mein freiwilliges soziales Jahr gemacht. Ich will nie wieder in die Pflege.“ Antonia Breuling gelingt es trotzdem, mit ihr ins Gespräch zu kommen. Sie erzählt, völlig echt und unverfälscht, wie es ihr im Samariterstift im Mühlenviertel in Tübingen geht. Die beiden Frauen sprechen fast zehn Minuten miteinander. „Also, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Dann werde ich mir das mit der Pflege doch nochmal überlegen“, bedankt sich die junge Besucherin. 

In den Häusern der Stiftung wird in der Altenpflege und Hauswirtschaft ausgebildet. Zudem sind hier Qualifizierungen zur Betreuungsassistentin und zum Betreuungsassistenten, zur Alltagsbegleiterin und zum Alltagsbegleiter im Angebot. In der Eingliederungshilfe sind sämtliche Berufe rund um die Heilerziehungspflege sowie die Soziale Arbeit möglich. Nicht zu unterschätzen, die kaufmännischen Berufe sowie pflegewissenschaftlich begründete Berufseinstiege. „Das duale Studium verbindet in idealer Weise Theorie und Praxis“, erzählt Tanja Weiß. 

Die Ausbildungs-Perspektiven sind innerhalb der Stiftung breit gefächert und gehen vom „klassischen Karriereweg“ in der Altenhilfe (Fachkraft > Teamleitung Pflege >  Pflegedienstleitung > Hausleitung > Regionalleitung) bis zur Spezialisierung, wie Gerontopsychiatrische-Fachkraft, Praxisanleiter/in, Fachkraft für Wundmanagement, Fachlehrerin/Fachlehrer für Altenpflege. In der Heilerziehungspflege geht es darum, Menschen mit Behinderung zu begleiten, ihnen zu assistieren und dabei zu größtmöglicher Selbständigkeit und Selbstbestimmung zu verhelfen. Auch hier gibt es vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten. Ein spezielles Führungskräfte- Entwicklungsprogramm rundet das Aus- und Weiterbildungsangebot ab.

Zugangsvoraussetzung für einen beruflichen Einstieg ist mindestens ein Hauptschulabschluss. Wird die Prüfung zum Altenpflegehelfer bzw. Heilerziehungspflegehelfer mit mindestens 2,5 im Schnitt abgeschlossen, kann die auf zwei Jahre verkürzte Altenpflegeausbildung direkt angeschlossen werden. So verliert man auch mit Hauptschulabschluss keine Zeit gegenüber Schülern mit Mittlerer Reife, die direkt in die dreijährige Altenpflege- bzw. Heilerziehungspflegeausbildung einsteigen können. 

Die Altenpflegeschule der Samariterstiftung und zahlreiche Angebote für junge Menschen in Freiwilligendiensten tragen dazu bei, dass in den Häusern und Einrichtungen der Stiftung viele engagierte junge und junggebliebene Menschen angetroffen werden. Die Samariter- stiftung ist ein Arbeitgeber, der sich das Sorge tragen auch für seine Mitarbeitenden auf die Fahnen geschrieben hat. Sie und zahlreiche ehrenamtlich Engagierte schätzen das: Geringe Fluktuation und langjährige Betriebszugehörigkeiten sind nicht die Ausnahme sondern die Regel!