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15.12.15 - Kategorie: Neues aus der Samariterstiftung, Samariterstift Geislingen+Altenstadt

Wie man zum Engel wird

Woche für Woche treffen sich im Geislinger Mehrgenerationenhaus über 50 Gruppen, die ehrenamtlich geleitet werden. Für die Freiwilligen gab es am Samstag einen Dankeschön-Nachmittag.


Mitarbeiterinnen des Rotkreuz-Geschäfts "Jacke wie Hose" zeigen in einer Modenschau, dass auch gebrauchte Kleidung schick sein kann.

CLAUDIA BURST, 09.12.2015

"Ehrenamtliche müssen gehegt, gepflegt und gewürdigt werden", stellte Oberbürgermeister Frank Dehmer am Samstag im Schubartsaal des Geislinger Mehrgenerationenhauses fest und ergänzte: "Durch Ihr Engagement das ganze Jahr über tragen Sie dazu bei, dass viele Dinge in unserer Gesellschaft überhaupt funktionieren."

Der OB begrüßte mit diesen Worten mehr als 50 Ehrenamtliche, die von Christine Pfundtner, Iris Voigt und Uwe Glöckner (siehe Info) zum Dankeschön-Nachmittag eingeladen waren. Für die Gäste gab es Kaffee und Snacks, unterhaltsames Programm und ein Essen.

Hausherr Uwe Glöckner hieß seine Besucher mit einer berührenden und amüsanten Geschichte willkommen. "Wie man zum Engel wird", lautete deren Titel - und der Leiter des Geislinger Pflegeheims fand damit unschwer Parallelen zum engagierten Einsatz vieler Ehrenamtlicher gegenüber ihren Mitmenschen.

Diese hatten im Lauf des Nachmittags viel Spaß. Zum einen mit einer unterhaltsamen Modenschau des DRK-Secondhandgeschäfts "Jacke wie Hose", die anschaulich und mit viel Charme unter Beweis stellte, dass "gebraucht" absolut attraktiv und trendig daherkommen kann. Seit fünf Jahren gibt es den Kleiderladen des Roten Kreuzes in Geislingen; seitdem hat er sich etabliert und wird sowohl von Kunden als auch Anlieferern sehr gut angenommen. Den zweiten Programmpunkt boten die "Miladies" aus Stuttgart. Sie traten auf in Flatterkleidchen, mit Stirnband und Federboa und entführten die Gäste in die 1930er und 1940er Jahre. Mit Liedern wie "Veronika, der Lenz ist da" oder "Ein Freund, ein guter Freund" fiel es ihnen nicht schwer, ihre Zuhörer zum Klatschen und Mitsingen zu bewegen.

"Mit diesem Dankeschön-Nachmittag wollen wir unsere Wertschätzung gegenüber den Ehrenamtlichen ausdrücken", erklärte Brigitte Wasberg, die mit Bärbel Konold und Christine Pfundtner im Dreierteam das Mehrgenerationenhaus managt. Das Fest findet jedes Jahr am Internationalen Tag der Freiwilligen statt und wird vom Mehrgenerationenhaus und dem Samariterstift ausgerichtet.

Info:
Christine Pfundtner leitet die Geschäftsstelle Bürgerengagement, Iris Voigt ist Ehrenamts-Koordinatorin im Samariterstift und Uwe Glöckner ist Leiter der Geislinger Einrichtungen der Samariterstiftung.