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22.12.15 - Kategorie: Neues aus der Samariterstiftung, Samariterstift Leonberg+Seniorenzentrum Parksee

Alles Gute, Irmgard Vogel!

Die Hausleiterin des Samariterstifts Leonberg wurde verabschiedet


Irmgard Vogel (links) und ihre Nachfolgerin Sylvia Reck

Von der Mitarbeitervertretung gab es einen grünen Hoffnungsstrauß zum Abschied ...

... und von der Malgruppe ein selbstgemaltes Bild.

Der Vorstandsvorsitzende Frank Wößner verabschiedet Irmgard Vogel

Noch ein Bild aus der Malgruppe, diesmal in Öl: Franzi und Sternchen, die beiden Schafe des Samariterstifts, und der Leuchtturm von Amrum, der Lieblingsinsel von Irmgard Vogel

In einer Feierstunde zwei Tage vor dem Heiligen Abend wurde im Samariterstift Leonberg Irmgard Vogel verabschiedet. Sie hatte das Pflegeheim seit Herbst 2012 geleitet und tritt nun in die Ruhephase ihrer Altersteilzeit. Rund ein Dutzend Gratulanten dankten der scheidenden Hausleiterin mit Grußworten und übergaben jeweils mit Liebe und Bedacht gewählte, teilweise selbst hergestellte Geschenke.

Irmgard Vogel hat „viel verändert und geschafft“, wie die bisherige Pflegedienstleiterin Sylvia Reck betonte, die nun Irmgard Vogels Nachfolge antritt. „Sie haben Nägel mit Köpfen gemacht“, lobte auch Susanne Bosch als Vorsitzende der Mitarbeitervertretung und würdigte die Zusammenarbeit: „Wir haben immer Respekt voreinander gehabt.“ Die Geehrte selbst hatte in ihren Eingangsworten ein Video von Hannes Wader mit seinem Lied „Heute hier, morgen dort“ einspielen lassen und daran die Feststellung geknüpft: „Dass nichts bleibt, wie es war – so habe ich es immer erlebt auf meinem Lebensweg.“ Sie dankte allen für ihr Vertrauen und lobte die Mitarbeitenden des Samariterstifts, die mit Einfühlungsvermögen, Herzlichkeit und Menschlichkeit am Werk seien: „Sie sind ein Super-Team und machen einen tollen Job.“ Ihrer Nachfolgerin Sylvia Reck gab sie den Wunsch mit auf den Weg, „dass du den Geist der Zuversicht spürst, jeden Tag!“ Dass die Berufung nach Leonberg nicht von ungefähr gekommen war, verdeutlichte der Altenhilfe-Vorstand der Samariterstiftung, Dr. Eberhard Goll, als er den Weg von Irmgard Vogel nachzeichnete: Als Fachkraft im damaligen Haus am Österberg in Tübingen hatte sie dort im Oktober 2000 die Leitung einer Pflegegruppe übernommen und war bereits zwei Jahre später Pflegedienstleiterin. Seither entwickelte sie dort maßgeblich die Betreuungsform der Hausgemeinschaften mit und sei für dieses Konzept, nach dem mittlerweile alle neuen Pflegeheime der Samariterstiftung ausgerichtet sind, „eine Botschafterin nach innen und außen“. Auch in dem 2009 eröffneten Tübinger Samariterstift im Mühlenviertel habe Irmgard Vogel als Pflegedienstleiterin Hervorragendes geleistet, ehe man sie im Sommer 2012 gebeten habe, nochmals eine neue Herausforderung anzunehmen und in Leonberg Hausleiterin zu werden. Die seitherigen gut drei Jahre seien sehr arbeitsintensiv gewesen. Was Irmgard Vogel in dieser Zeit erlebt habe, reiche sonst für ein ganzes Heimleiterleben. „Sie haben Ihre Gaben zum Wohle vieler Menschen eingebracht – für Bewohnerinnen und Bewohner, Pflegegäste, Angehörige, Mitarbeitende, Nachbarn, Geschäftspartner“, so Dr. Goll. Nur eines habe man zu kritisieren, merkte der Vorstand noch scherzhaft an: „Sie sind einige Jahre zu früh geboren.“ Er brachte damit einen Gedanken zum Ausdruck, der sich mehr oder weniger deutlich durch alle Grußworte zog: Gern hätte man die engagierte und beliebte Hausleiterin noch länger behalten.