Aktuelles / Presse

28.11.12 - Neues aus der Samariterstiftung

SWR setzt die Samariterstiftung wieder in Szene

Das SWR Fernsehen hält große Stücke auf die Samariterstiftung. Denn nachdem es bei uns die Backhausaktion initiiert und ausgeführt hat, sind sie in diesen Tagen schon wieder mit Mann, Maus und Kamera zum Dreh bei uns gewesen. Die Stadt Nürtingen wird für die Sendung Landesschau mobil eine Woche lang dargestellt – und da darf die Samariterstiftung nicht fehlen. Ausgestrahlt wird zwischen dem 10. und 15. Dezember, jeweils im Vorabendprogramm. Von der Samariterstiftung wird am meisten am Samstag, 15. Dezember zu sehen sein. 

27.11.12 - Neues aus der Samariterstiftung, Werkstatt am Neckar, Samariterstift Obersontheim, Behindertenhilfe Ostalb, Samariterstift Grafeneck

Brand in Titisee-Neustadt

Blankes Entsetzen und Trauer prägen am Morgen nach der Brandkatastrophe die Stimmung in der Samariterstiftung und den Werkstätten für Menschen mit Behinderung in Obersontheim, Grafeneck, Aalen, Bopfingen und Wendlingen. "Wir sind in unseren Gedanken bei den betroffenen Menschen im Schwarzwald", so Wolfgang Bleher, Leiter des Referats Eingliederungshilfen. "Man kann kaum erfassen, welches Leid und dauerhafter Schrecken über die Menschen mit Behinderungen und die Betreuer gekommen ist".

22.11.12 - Neues aus den Einrichtungen, Samariterstift Zuffenhausen

Ideen für eine Nachbarschaft

Über die Idee einer neuen Nachbarschaft berichtet die Stuttgarter Zeitung unter der nachstehenden Anschrift: 

21.11.12 - Neues aus der Samariterstiftung

Urteil Arbeitsgericht zum Streikrecht

Stuttgart, 21. November 2012. Das Bundesarbeitsgericht hat in seinen Entscheidungen vom 20.11.2012 das Verbot von Arbeitskampfmaßnahmen in kirchlichen Einrichtungen grundsätzlich aufrechterhalten, wenn bestimmte Bedingungen gegeben sind. In der Pressemeldung des BAG heißt es: „Verfügt eine Religionsgemeinschaft über ein am Leitbild der Dienstgemeinschaft ausgerichtetes Arbeitsrechtsregelungsverfahren, bei dem die Dienstnehmerseite und die Dienstgeberseite in einer paritätisch besetzten Kommission die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten gemeinsam aushandelt und einen Konflikt durch den neutralen Vorsitzenden einer Schlichtungskommission aushandeln (sog. Dritter Weg), dürfen Gewerkschaften nicht zu einen Streik aufrufen.“ Dieser Grundsatz steht unter den Bedingungen, dass Gewerkschaften organisatorisch in das Arbeitsrechtsregelungsverfahren einbezogen sind und die Arbeitgeberseite keine Möglichkeit hat, einseitig zwischen unterschiedlichen Arbeitsrechtsregelungen des Dritten Weges zu wählen. Vorbehaltlich einer näheren Prüfung der Entscheidungsgründe, die erst in einigen Monaten vorliegen werden, werden wir in Württemberg an der ersten Bedingung arbeiten müssen. Die zweite Bedingung ist aber durch unseren Paragraf 36a Mitarbeitervertretungsgesetz - Mitbestimmung der Mitarbeitervertretung bei der Festlegung der Arbeitsrechtsregelungen in einer Einrichtung - bereits erfüllt. (Aktenzeichen bei Bundesarbeitsgericht: 1 AZR 179/11 und 1 AZR 611/11)  

14.11.12 - Neues aus der Samariterstiftung, Dr.-Vöhringer-Heim + Kroatenhof

Die Bühne ist die Welt. Mammamia!

Für die einen bedeutet es die Welt, auf der Bühne zu stehen und in Gesang, Tanz oder darstellend das Beste zu geben. Für andere ist ein Theaterstück, eine Musicalaufführung oder ein Gesangvortrag die ganze Welt, die sie noch erleben können, denn sie kommen aus ihrem Rollstuhl nicht mehr raus. Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Steiner-Schule Nürtingen haben jetzt im Dr.-Vöhringer-Heim in Oberensingen das Musical MammaMia aufgeführt und mit den legendären Abba-Hits begeistert. 

08.11.12 - Neues aus der Samariterstiftung

Wichtige Arbeit für die Gesellschaft

Sascha Binder, der SPD-Landtagsabgeordnete hat auf Einladung der Samariterstiftung das Altenheim in Geislingen besucht. Einen Vormittag lang erhielt er Einblicke in die Arbeitsabläufe und in das Leben im Pflegeheim in den Bronnenwiesen. Binder begleitete das Personal bei einem kleinen Teil ihrer Tagesarbeit und sprach mit den Heimleitern Uwe Glöckner (Geislingen) und Ina Roth (Altenstadt), sowie mit dem Heimbeirat. „Das Leben in Pflegeheimen und die Arbeit der Altenpfleger läuft zumeist ohne viel öffentliche Aufmerksamkeit ab“, bedauerte Binder in einer Pressemitteilung nach seiner Visite in der Geislinger Einrichtung. Es sei aber dennoch unbestritten, dass in der Altenpflege wichtige Arbeit für die Gesellschaft geleistet werde. Diese Tätigkeit erfahre aber leider nicht die Anerkennung, die sie verdiene. Binder attestierte den Pflegekräften viel Engagement. Spürbares Ergebnis sei die im ganzen Haus spürbare positive Grundstimmung und Zufriedenheit. Beim Gespräch mit den Hausleitungen ging es vor allem um den von den Landesregierungen vorgelegten Entwurf eines neues Heimgesetzes. Die Betreiber der Pflegeinrichtungen begrüßen es grundsätzlich. Trotzdem sollte sichergestellt werden, dass ihre Einrichtungen gegenüber anderen Wohn- und Pflegeformen nicht benachteiligt werden. Im Gespräch mit dem Heimbeirat ging es unter anderem um Arbeitserleichterungen durch Verbesserung von Abläufen und Vorschriften. „Die Politik muss einen Weg finden, um die Finanzierung der Pflege nachhaltig zu sichern“, sagt der Landtagsabgeordnete. Er hat während seiner Stipp-Visite in der Einrichtung aber erfahren, dass schon kleinste Verbesserungen zum Erfolg führen können. Schon kleine Handgriffe, die die tägliche Dokumentationspflicht erleichtern, helfen, denn so haben die Pflegekräfte gleich mehr Zeit, um ihre eigentliche Arbeit verrichten zu können. Die heißt nämlich: sich um die zu kümmern, die Hilfe nötig haben. Saschas Binder war der erste Politiker, der die Einladung der Samariterstiftung zu einer Schnupper-Besuch angenommen hat. Das Angebot an die Entscheidungsträger in der Landes- und Bundespolitik wird fortgesetzt. 

08.11.12 - Neues aus der Samariterstiftung

Hundert Prozent Wohlfühlfaktor

Das Samariterstift Höfingen ist ausgezeichnet! Das ist wörtlich zu nehmen, denn die Einrichtung hat in diesen Tagen das „Qualitätssiegel für Pflegeheime“ vom Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen verliehen bekommen. „Wir sind stolz auf diese Auszeichnung“, sagt Ralf Salzer der Hausleiter, „wir dokumentieren damit, dass wir hohen Qualitätsanforderungen gerecht werden, und den Blick von außen auf unsere Arbeit nicht scheuen.“ Die umfangreichen Prüfungen durch das unabhängige Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen (IQD) mit Sitz in Filderstadt bei Stuttgart dienen der transparenten Bewertung der Pflegequalität und der weiteren Dienstleistungen. Nur Einrichtungen, die den hohen Qualitätsanforderungen gerecht werden, erhalten die Auszeichnung. Das Qualitätssiegel hat eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren. Danach kann die Pflegeeinrichtung eine erneute Prüfung beantragen. Höfingen erhielt zunächst vom Institut ein Handbuch mit einem Katalog, der rund 360 Prüfpunkte enthält. Damit konnte anhand einer Selbstbewertung festgestellt werden, ob die Kriterien voraussichtlich erfüllt werden oder ob noch Defizite bestehen. In der ersten Stufe des Prüfverfahrens sind die umfangreichen Fragebögen und Checklisten von der Einrichtung bearbeitet worden. Außerdem sind nach den Vorgaben des IQD eine schriftliche und anonyme Befragung der Bewohner und Angehörigen sowie eine Mitarbeiterbefragung vorgenommen worden, die Aufschluss über die Kundenzufriedenheit und die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter gegeben haben. Nach Auswertung aller Unterlagen durch das IQD wurde Höfingen durch entsprechend qualifizierte Gutachter des Instituts, die die einzelnen Dienstleistungsbereiche genau unter die Lupe nehmen, überprüft. Nach dem Zufallsprinzip sind auch einzelne Bewohnern besucht worden. Gregor Vogelmann, stellvertretender Geschäftsführer des bundesweit tätigen Instituts wies bei der Zertifikatsverleihung auch auf das Ergebnis der Bewohner- und Angehörigenbefragung hin. So sind 96 Prozent der 25 Befragungsteilnehmer mit dem Essen zufrieden und mit der Reinigung sogar satte 100 Prozent. Alle sind der Meinung, dass sich die Mitarbeiter Zeit nehmen und auf Wünsche eingehen. Ebenso fühlen sich alle im Samariterstift Höfingen wohl. „Das sind klasse Ergebnisse. Darauf können sie stolz sein!“ so Vogelmann wörtlich, als er das Zertifikat an die Hausleitung Ralf Salzer und die Hauswirtschaftsleitung Hannelore Kümmerer überreichte. Inzwischen sind durch das IQD bundesweit etwa 250 stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen zum Teil mehrfach zertifiziert oder befinden sich derzeit im Prüfverfahren.