Maja-Fischer-Hospiz

„Wir sind für Sie da“ – mit diesem Leitsatz startete das Maja-Fischer-Hospiz im Juni 2017.  Das Hospiz liegt inmitten der Gemeinde Ebnat, auf dem Härtsfeld, und ist eingebunden in das dortige Samariterstift Ebnat. Mit seinen 8 Einzelzimmern ermöglicht das Hospiz eine ganzheitliche und individuelle Betreuung für schwerstkranke und sterbende Menschen, sowie deren Angehörige. In den 1980er Jahren wurden in Deutschland die ersten hospizlichen und palliativen Einrichtungen gegründet. Ziel der Hospizarbeit ist es, durch eine umfassende Zuwendung einen vertrauten Raum für den schwerkranken und sterbenden Menschen und seine Angehörigen zu schaffen, indem er bis zuletzt in Würde und ohne Angst vor Schmerzen leben und hoffen kann. Grundlage aller Hospizarbeit ist der Respekt vor dem einzelnen Menschen mit seiner Selbstbestimmung, seiner persönlichen Lebensgeschichte und den daraus resultierenden Wünschen und Bedürfnissen. Unabhängig von seiner Weltanschauung und sozialen Zugehörigkeit. Die Namensgeberin Maria Fischer (genannt Maja) hat das Ebnater Hospiz großzügig unterstützt und so die Umsetzung des stationären Hospizes ermöglicht.

Steckbrief

 Angebot:
  • 8 helle Einzelzimmer mit TV-, WLAN- und Telefonanschluss
  • Großer Wohn- und Essbereich
  • Terrasse
  • Großzügiger Eingangsbereich

Lage: sehr schön mitten im Ortskern gelegen.

Haus: 2012 erbaut, offene, großzügige Architektur mit kleiner Gartenanlage

Konzept

Selbstbestimmung und ein würdevolles Leben und Sterben stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Ein respektvoller und freundlicher Umgang mit den uns anvertrauten Menschen ist allen Mitarbeitenden ein besonderes Anliegen. Zugleich haben Zuwendung, Betreuung und Beratung der Angehörigen einen hohen Stellenwert.

Die Gäste werden rund um die Uhr von einem multiprofessionellen Team, bestehend aus Pflegefachkräften, Sozialpädagogen, Seelsorgern, Psychologen und Hauswirtschaftskräften betreut.

Neben der Betreuung durch ein multiprofessionelles Team, finden auch musikalische, künstlerische und tiergestützte Angebote statt. Die psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Gäste werden hierbei genauso beachtet, wie die medizinische Behandlung. Die Angebote richten sich individuell nach den Wünschen der Gäste. Die Symptomreduzierung und die Bedürfnisse der Gäste stehen dabei im Fokus.

Für die medizinische Versorgung arbeitet das Haus eng mit den Hausärzten zusammen. Bei Bedarf können Palliativmediziner und/oder Schmerztherapeuten aus der Umgebung hinzugezogen werden.

Die seelsorgerliche Begleitung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden vor Ort. Auf Wunsch werden gerne auch Kontakte zu anderen Religionsgemeinschaften vermittelt. Die Begleitung der Hospizgäste ist dabei konfessionsübergreifend.

Ambiente

Das Samariterstift Ebnat wurde 2012 erbaut.
Im Erdgeschoß ist das Hospiz mit seinen 8 Einzelzimmern beherbergt.

Die Zimmer sind hell und wohnlich ausgestattet und verfügen über TV-, WLAN- und Telefonanschluss. 

Alltag

Im großen Wohnzimmer findet das gemeinschaftliche Leben statt. Von dort sieht man auf die Terrasse und in die offene Küche.
Im Wohn- und Essbereich können die täglich frisch zubereiteten Mahlzeiten gemeinsam mit anderen Gästen, Angehörigen und Besuchern eingenommen werden. Auf Wunsch der Gäste werden Lieblingsspeisen gekocht oder der Speiseplan entsprechend der Vorlieben der Gäste umgeändert.

Angehörige und Freunde der Gäste sind jederzeit herzlich willkommen und können rund um die Uhr im Hospiz verweilen.

Auch Haustiere sind im Hospiz gerne gesehen, wenn die Versorgung durch den Gast oder seine Angehörigen gewährleistet ist. 

Mithelfen

Die Kosten für einen Aufenthalt im Hospiz tragen die Krankenkassen.

Der Gesetzgeber hat jedoch festgelegt, dass die Beiträge der Krankenkassen die Betriebskosten eines Hospizes nicht komplett abdecken dürfen. Deshalb kürzen die Krankenkassen den vereinbarten Tagessatz. Hospize müssen daher durch Spenden, Zustiftungen, ehrenamtliche Mitarbeit und sonstige Zuwendungen bezuschusst werden.

Die Samariterstiftung schätzt, dass für das Hospiz jährlich rund 70.000 Euro an Spenden eingehen müssen, um den Betrieb sicherzustellen. Langfristig soll dieses Defizit aus Erträgen der Hospiz-Stiftung Aalen – Zeit für Menschen finanziert werden.

Sie können das Maja-Fischer-Hospiz unterstützen durch Ihre Spende oder Zustiftung zugunsten der Hospiz-Stiftung Aalen – Zeit für Menschen (in Gründung).