Samariterstift Nufringen

In einer überschaubaren Gemeinde wie Nufringen mit seinen 5.000 Einwohnern wird Gemeinschaft noch gelebt. Von Angesicht zu Angesicht. Man kennt sich. Spricht miteinander. Begegnet sich. Genau aus diesem Grund hat sich die Gemeinde beim Samariterstift Nufringen so engagiert. Denn es ist nicht einfach nur ein Altenpflegeheim. Mit seinem integrativen Konzept hat es Modellcharakter. Als erste Gemeinde im Landkreis Böblingen konnten wir gemeinsam mit der Samariterstiftung das zukunftsweisende Hausgemeinschaftsmodell verwirklichen. Ein Haus, in dem unsere älteren Mitbürger in Wohngemeinschaften zusammenleben.

Angebote:
  • 32 Plätze iin der Pflege
  • Kurzzeitpflege
  • Begegnungsstätte

 

Lage: mitten im Ort gelegen

Haus: Neubau, für Hausgemeinschaften konzipiert 

Besonderheiten: Modellprojekt für Hausgemeinschaften, sehr enge Verbindung in das Gemeinwesen.

MDK Bericht: Note 1 

 

Das Haus verfügt über 32 Plätze. Darüber hinaus bietet es eine Begegnungsstätte, die ein Treffpunkt für die Nufringer Bürgerinnen und Bürger ist. Das so ermöglichte Zusammenleben der Generationen ist eine wertvolle Bereicherung für alle Beteiligten. Somit ist das Haus auch das Ergebnis einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Einrichtungsträger und Kommune.

Das innovative Hausgemeinschaftsmodell des Samariterstifts Nufringen ist der Familie nachgebildet. Man lebt gemeinsam unter einem Dach. Teilt sich die Hausarbeit und die Freizeit. Erlebt den Alltag gemeinsam. In einer Atmosphäre des Vertrauens und der Vertrautheit. Wächst ganz allmählich von einer Wohn- und Lebensgemeinschaft zu einer neuen Familie zusammen. In unseren Hausgemeinschaften leben bis zu zwölf Personen in familienähnlichen Wohnpflegegruppen zusammen. Ein/e Alltagsbegleiter/in betreut jede Gruppe individuell, ist persönlicher Ansprechpartner und permanente Bezugsperson. 

Die ganze Architektur atmet die familiäre Atmosphäre eines privaten Wohnhauses – von der Raumaufteilung bis zum Garten. So kann sich das Gemeinschaftsleben vor allem in der geräumigen Wohnküche und dem Wohnzimmer abspielen. Hier gestaltet man wie in einem normalen Haushalt den Alltag gemeinsam. Jede Hausgemeinschaft ist autonom und versorgt sich hauswirtschaftlich weitgehend selbst. Ältere Menschen, die ihren Alltag allein nicht mehr bewältigen, erhalten Unterstützung und Pflege und bewahren trotzdem ihre Alltagskompetenz. Sie finden viele Merkmale ihres früheren Lebens vor und finden sich so schnell in der neuen Umgebung zurecht. Sie erfahren Sicherheit und Orientierung. Erleben in ihrer Arbeit sinnvolle Betätigung und Bestätigung. Und Würde und Stolz einer selbstbestimmten Lebensführung.

Die Architektur ist ganz auf das Hausgemeinschaftsmodell ausgerichtet. Sie ähnelt mehr einem Mehrfamilienhaus als einer traditionellen Pflegeeinrichtung. Keine langen, anonymen Gänge mit einer Vielzahl an Zimmern. Keine zentralen Einheiten wie Großküche oder Großwäscherei. 

Die ganze Architektur atmet die familiäre Atmosphäre eines privaten Wohnhauses – von der Raumaufteilung bis zum Garten. 

Das Stift befindet sich zentrumsnah mitten im Wohngebiet – in unmittelbarer Nähe zu Rathaus, Kirchen, Ärzten, Apotheke und Geschäften, zu Schulen und Spielplätzen und in Fußnähe zur S-Bahn. 

In der überschaubaren Gemeinde Nufringen mit seinen 5.000 Einwohnern wird Gemeinschaft noch gelebt. Von Angesicht zu Angesicht. Man kennt sich. Man begegnet sich und spricht miteinander. Die Gemeinde hat sich beim Samariterstift Nufringen sehr engagiert. Denn es ist nicht einfach nur ein Altenpflegeheim. Mit seinem integrativen Konzept hat es Modellcharakter. Als erste Gemeinde im Landkreis Böblingen wurde das zukunftsweisende Hausgemeinschaftsmodell verwirklicht. 

Ein Haus, in dem die älteren Mitbürger in Wohngemeinschaften zusammenleben und zugleich integriert sind in das Gemeindeleben. Die Begegnungsstätte ist ein Treffpunkt nicht nur für ältere, sondern für alle Mitbürger - Generationenübergreifend. Auch für die Angehörigen.  

Das Schöne am Hausgemeinschaftsmodell ist ja gerade, dass sich die Familie weiterhin um ihre ältesten Mitglieder kümmern kann. Denn viele Nufringer möchten sich von Partner, Mutter oder Großvater gar nicht trennen, sind aber mit der Pflege überfordert, weil Beruf, Kinder, Krankheit oder das eigene Alter die Kräfte aufzehren. Im Samariterstift können sie professionelle pflegerische Hilfe in Anspruch nehmen und gemeinsame Alltagsmomente erleben. 

Beim Kochen und Essen, beim gemeinsamen Gespräch oder einfach mal beim stillen Zusammensitzen im gemeinschaftlichen Garten. Nicht zuletzt bei Spaziergängen im nahen Naturpark Schönbuch. 

Auf die breite ehrenamtliche Unterstützung unserer Einrichtung sind wir besonders stolz - und dankbar. Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter sind lieb gewordene Gesprächspartner, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement maßgeblich zur lebendigen Atmosphäre unseres Hauses beitragen. Sie bringen Zeit mit. Für Gespräche, Spiele, Ausflüge oder andere gemeinsame Aktivitäten. Sie suchen die intensive Begegnung, aus der sich Zuwendung und Zuneigung entwickeln. Entlasten Angehörige und Pflegemitarbeiter. Und stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen Einrichtung und Gemeinwesen dar. 

Die ehrenamtlich Mitarbeitenden werden durch ein eigenes Fortbildungsprogramm und Angebote zum Austausch besonders gefördert.

Wenn Sie einen Teil Ihrer Zeit in "Zeit für andere" umwandeln können, werden Sie selbst einen großen Gewinn erfahren. Bringen Sie selbst ihre Ideen ein oder lassen Sie sich von unseren Vorschlägen anregen. Sprechen Sie uns an oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Gerne sind auch Spenden für unsere Arbeit willkommen. Viele Angebote, die den Alltag verschönern, werden nicht durch den Pflegesatz finanziert und können nur durch Spenden getragen werden. Nutzen Sie den Online-Spenden-Button - einfach und sicher. 

Samariterstift Nufringen • Im Wiesengrund 18/1 • 71154 Nufringen
Telefon 07032/ 95619-0 • Telefax 07032/ 95619-19