Christiane-von-Kölle-Stift

Im Christiane-von-Kölle-Stift leben Sie in Hausgemeinschaften - mit einem am bisherigen Alltag orientierten Tagesablauf und von früher gewohnten Beschäftigungs- und Tätigkeitsfeldern. Bei der Betreuung und Pflege unserer Bewohner achten wir darauf, die Selbständigkeit und vorhandene Fähigkeiten zu fördern und auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. In unserer wohnlichen und häuslichen Atmosphäre tritt die Pflege in den Hintergrund. Bei unserer „personenzentrierten“ Betreuung beziehten wir auch Angehörige und ehrenamtlich Engagierte ein.


Angebote:  
  • 39 Dauerpflegeplätze in drei Hausgemeinschaften (27 EZ, 3 DZ, 3 Zwei + 1 Zimmer, eine Hausgemeinschaft speziell für schwer demenziell Erkrankte
  • 28 Seniorenwohnungen (Siedlungswerk) (2- und 3-Zimmer-Wohnungen, Wohnflächen 51 - 99 m²) 
  • Begegnungsstätte

Lage: Weststadt Tübingen; Bushaltestelle 3 Minuten; zu Fuß 20 Minuten zur Altstadt 

Haus: 2009 erstellt                

Besonderheiten: Gesamtes Haus barrierefrei, eigenes Mobiliar möglich, Cafébetrieb, eigener beschützender Gartenhof, Mitarbeiter mit Qualifizierung in Gerontopsychatrie


MDK Bericht Note 1

 

 

 

 

 

 

Ressourcen und Potentiale im Mittelpunkt

Das Christiane-von-Kölle-Stift ist konzeptionell ganz auf das moderne Hausgemeinschaftsprinzip ausgerichtet. Bei der Betreuung und Pflege stehen die Ressourcen und Potentiale der Bewohnerinnen und Bewohner im Mittelpunkt. Wir versuchen, verloren gegangene Fähigkeiten möglichst wiederherzustellen und vorhandene Kompetenzen so lange als möglich zu erhalten. Dabei stehen die Selbständigkeit und Selbstbestimmung der Menschen im Vordergrund. 

Unsere Pflege- und Betreuungsphilosophie basiert auf dem Modell der Personenzentrierten Pflege nach Tom Kitwood sowie auf dem Modell der Fördernden Prozesspflege nach Monika Krohwinkel. Im Sinne einer fachlich kompetenten Pflege sind im Christiane-von- Kölle-Stift viele Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen beschäftigt. Spezielle Kompetenzen, zum Beispiel in der Palliativversorgung oder der Gerontopsychiatrie, sind wichtige Bausteine zur Gewährleistung unseres hohen Pflegestandards. 

Ähnlich einer ambulanten Sozialstation versorgt der interne Pflegedienst die Bewohnerinnen und Bewohner überwiegend in deren Zimmer. Die wichtigste Aufgabe der Alltagsbegleiterinnen und -begleiter ist die Gestaltung des Tages mit den betreuten Menschen im Wohnbereich der Hausgemeinschaften.

Bei den Bewohnerzimmern sind durch die überwiegende Bereitstellung von Einzelzimmern die entscheidenden Grundsätze von Hausgemeinschaften berücksichtigt: 

 

  • die Möglichkeit der individuellen Gestaltung und Einrichtung der Zimmer und 
  • die Möglichkeit des erholsamen Rückzugs für die Bewohner. 
  • Die jedem Zimmer zugeordneten Sanitärbereiche (Dusche, Waschbecken und Toilette) sind barrierefrei zugänglich und gewährleisten die Beibehaltung individueller Gewohnheiten im Blick auf die persönliche Körperpflege.  
  • Für die Erweiterung des Freizeitangebots gibt es zudem einen Gemeinschaftsraum, der von den Senioren für Veranstaltungen genutzt werden kann. Ein im Pflegeheim entstandener Multifunktionsraum mit Teeküche lädt zum gemeinsamen Kaffeetrinken ein. 

Die Seniorenwohnungen bestehen aus 2- und 3-Zimmer-Wohnungen und bieten Wohnflächen zwischen 51 m² und 99 m². Weil die Bewohner so lange wie möglich ihre gewohnte Selbstständigkeit beibehalten sollen, wurde auf besondere bauliche Details wie schwellenfreie Erschließung, großzügige Bewegungsflächen, breitere Türen, Küchen mit Fenstern sowie senioren- und behindertengerecht ausgestattete Badezimmer Wert gelegt. 

-> Gang durchs Haus mit der Bildergalerie

Zentrum jeder Hausgemeinschaft ist das großzügige Wohn- und Esszimmer mit integrierter Küche. Hier spielt sich das alltägliche Zusammenleben der Gruppe überwiegend ab. In den Fluren, die die Bewohnerzimmer mit dem Zentrum verbinden, bieten gemütliche Sitzecken die Möglichkeit, auch außerhalb der „eigenen“ vier Wände zusammenzusitzen 

Ob Frühstück, Mittagessen oder Abendessen: möglichst alle Mahlzeiten werden mit den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Küchen der Hausgemeinschaften zubereitet und in der Gruppe eingenommen. Die Versorgung mit ärztlich verordneter Diätkost ist ohne Aufpreis sichergestellt. Auch individuelle Geschmäcker und Bedürfnisse werden nach Möglichkeit bei der Gestaltung der Speisepläne berücksichtigt. 

Die Gruppenangebote und kulturellen Veranstaltungen umfassen gemeinsames Singen, Film- und Diavorträge, Konzerte und Gymnastik. Ein regelmäßiger Cafébetrieb sorgt jeden Dienstag für Möglichkeiten zur Begegnung. Ökumenische Gottesdienste finden jeden zweiten Sonntagvormittag statt, evangelische Gottesdienste einmal im Monat an einem Mittwochnachmittag. Jahreszeitliche Feste haben einen festen Platz und erfreuen sich auch bei externen Gästen großer Beliebtheit.

Haupt und Ehrenamt Hand in Hand

Die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird hervorragend ergänzt durch ehrenamtlich Engagierte. Mit Besuchs- und Begleitdiensten, Gruppenangeboten und kulturellen Veranstaltungen bereichern sie das Leben. Die ehrenamtlich Mitarbeitenden werden durch ein eigenes Fortbildungsprogramm und Angebote zum Austausch besonders gefördert.

Der Freundeskreis des Kölle-Stifts unterstützt lebhaft die Angebote im Haus.

Wenn Sie einen Teil Ihrer Zeit in "Zeit für andere" umwandeln können, werden Sie selbst einen großen Gewinn erfahren. Bringen Sie selbst ihre Ideen ein oder lassen Sie sich von unseren Vorschlägen anregen. Sprechen Sie uns an oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Gerne sind auch Spenden für unsere Arbeit willkommen. Viele Angebote, die den Alltag verschönern, werden nicht durch den Pflegesatz finanziert und können nur durch Spenden getragen werden. Nutzen Sie den Online-Spenden-Button - einfach und sicher. 

Christiane-von-Kölle-Stift • Gösstraße 18 • 72070 Tübingen
Telefon  07071/ 40783-0 • Telefax 07071/ 40783-69